Erste Niederlage nach sechs SiegenDucks verlieren in Augsburg

Erste Niederlage nach sechs SiegenErste Niederlage nach sechs Siegen
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Nun hat es die Duisburg Ducks doch wieder erwischt. Nach sechs Siegen in Folge mussten sich die Enten im Spitzenspiel beim TV Augsburg mit 5:10 (1:2, 3:4, 1:4) geschlagen geben. Durch die erste Niederlage seit dem 4. Juni gaben die Duisburger die Tabellenführung an den Kontrahenten aus Schwaben ab. „Das war eine starke Leistung und ein tolles Bundesliga-Spiel auf Augenhöhe“, sagte Ducks-Trainer Sven Fydrich. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, was natürlich auch daran lag, dass wir am Ende aufmachen mussten.“

Oft liegt der Kern einer Niederlage in Augsburg in den ersten Minuten. Dann, wenn die Gäste versuchen, die schweren Beine von der langen Anfahrt loszuwerden. „Aber wir sind richtig gut ins Spiel gekommen“, so Fydrich. So lagen die Augsburger zwar dreimal in Führung – doch ebenso oft glichen die Duck wieder aus. In der 28. Minute zogen die Augsburger allerdings per Doppelschlag auf 5:3 davon – und legten vier Minuten vor der zweiten Pause das 6:3 nach. „Wir sind aber zurückgekommen und haben kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts auf 5:6 verkürzt“, so Fydrich. Doch nur 15 Sekunden später gelang Augsburgs Kevin Hnida mit dem 7:5 die Vorentscheidung. Danach zogen die Augsburger auf 10:5 davon. Angesichts der warmen Temperaturen hatten die Ducks zwischenzeitlich den Goalie gewechselt: Felix Siry kam für René Hippler in dessen 300. ISHD-Spiel ins Tor.

Eine Kuriosität gab es gegen Ende – eine, die zeigt, dass an gewissen Stellen die Skaterhockey-Regeln an die Eishockey-Regeln angepasst werden sollten. Anders als auf dem Eis darf man den Ball hinter dem eigenen Tor so lange halten, wie man will. Wer das beim Eishockey macht, kassiert nach drei Sekunden einen Abpfiff, ein Bully und bei Wiederholung eine Strafzeit. Um eine solche Situation zu beenden, verschob Fabi Lenz das gegnerische Tor, bekam dafür eine „Zehner“, aber auch ein Offensivbully. Unsinnige Regel.

Tore: 1:0 (6:35) Becherer (Florian Nies), 1:1 (7:16) Loch (Fiedler), 2:1 (10:13) Hirschberger (4-3), 2:2 (20:57) Behlau (Schneider), 3:2 (21:10) Dotterweich (Gläsel/4-3), 3:3 (27:34) Lenz (Schneider), 4:3 (27:42) Hnida (Hirschberger), 5:3 (27:51) Fettinger (Gläsel), 6:3 (35:56) Becherer, 6:4 (36:16) Schneider (Petry), 6:5 (41:16) Loch (Lenz/4-3), 7:5 (41:31) Hnida, 8:5 (48:47) Florian Nies (Maximilian Nies), 9:5 (49:42) Hnida (Dietrich), 10:5 (58:25) Fettinger (Arzt/3-3). Strafen: Augsburg 8 + 5 (Wagner), 8 + 5 (Loch) + 10 (Lenz).