Erst Laserball – dann SkaterhockeyDuisburg Ducks

Erst Laserball – dann SkaterhockeyErst Laserball – dann Skaterhockey
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Nicht etwa, weil es sportlich nicht laufen würde, immerhin haben die Enten die ersten beiden Partien gegen Vizemeister Augsburg (nach Penaltyschießen) und gegen Aufsteiger Atting gewonnen. Allerdings hatte Patty Schmitz, auf den die Beschreibung „Urgestein“ wohl nur im Ansatz zutrifft, aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt.

Also zog das Team – einschließlich Patrick Schmitz – los und spielte „Laserball“. „Das macht einen Riesenspaß und hat der Nachricht gut getan“, sagte Trainer Sven Fydrich. „Das ist ja ein langsamer Prozess und vor allem wollen wir Patty helfen, für den diese Situation am schwersten ist.“

Unter der Woche wanden sich Ducks wieder der anstehenden Aufgabe in der Bundesliga zu. Am Sonntag um 17 Uhr ist mit den Crash Eagles Kaarst ein Skaterhockey-Traditionsverein und Wiederaufsteiger in Duisburg zu Gast. Und die Kaarster könnten mit prominenter Verstärkung anrücken. „Ich rechne damit, dass Adrian Grygiel für die Eagles spielen wird“, so Fydrich. Grygiel hatte sich zu Beginn der gerade beendeten Eishockey-Saison bei den Füchsen fitgehalten, lief später auch für den EVD auf, ehe er Ende November zu den Augsburger Panthern in die DEL wechselte, wo er mit Lob überschüttet wurde. Erst vor wenigen Tagen haben die Schwaben die Vertragsverlängerung mit Grygiel bekanntgegeben. „Das Kuriose ist, dass er in der vergangenen Zweitliga-Saison für Bockum gespielt hat und Kaarst beinahe im Alleingang besiegt hatte“, erklärt Fydrich.

Doch nicht nur deswegen ist Kaarst alles andere als „nur ein Aufsteiger“. Fydrich: „Seit vielen Jahren wird dort professionell gearbeitet. Die Eagles haben einen breiten Kader.“ Die Ducks müssen auf Sascha Wilson (aus beruflichen Gründen), Christoph Clemens (verletzt) und Brandon Bernhardt (letztes Spiel der Wechselsperre) verzichten; hinter dem Einsatz von Sebastian Schneider steht ein Fragezeichen.