Erreichen der nächsten Runde ist Pflicht

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Wenn das Team am Samstag die Fahrt nach Hilden beginnt, ist Trainer Patric Pfannmüller bewusst, dass nur ein Sieg das Resultat dieser Fahrt bedeuten kann. Dieses verdeutlicht ein Blick in die unterschiedlichen Leistungsklassen der beiden Pokalgegner. Aktuell spielen die Patriots in der 1. Bundesliga und der Gegner in der Landesliga, also drei Ligen unter den Hessen. „Natürlich darf man keinen Gegner unterschätzen, aber etwas realistisch muss man schon sein. Es wäre unglaubwürdig, wenn wir nicht unsere Favoritenrolle annehmen bzw. bestätigen würden. Mein Team muss in diesem Spiel mit dieser Erwartungshaltung umgehen können, das ist für einen Bundesligisten ganz normal. Dennoch habe ich Respekt vor Hilden, sie werden uns sicherlich nicht kampflos den Einzug ins Viertelfinale bescheren,“ so Patric Pfannmüller.

Dass Hilden motiviert ist, zeigt auch das letzte Meisterschaftsspiel. Mit 9:2 besiegte man Kaarst III und schob sich auf den zweiten Platz der Landesliga Mittelrhein. Beste Scorer der Rheinländer sind aktuell Mark Wickendick mit 16 und Marius Limper mit 14 Punkten aus sieben Spielen. Wer am Samstag das Patriotstrikot überstreifen wird, ist noch nicht sicher, doch wird Nationalspieler Marcel Patejdl definitiv ausfallen. Eine Verletzung an der Leiste soll für die weiteren Aufgaben in der 1. Bundesliga auskuriert werden. Auch Patriots-Torwart Ingo Schwarz ist, wie auch schon im Spiel gegen Krefeld, aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie. Marcel Kempf und Felix Dombrowsky haben jedoch in ihren letzten Einsätzen mehr als deutlich gemacht, dass sie eine Alternative darstellen. Ebenfalls gesundheitlich angeschlagen wird Rob Lehmann bei den Patriots für längere Zeit ausfallen. Der Deutsch-Kanadier klagt nach seinem Autounfall Anfang dieses Jahres wiederholt über Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen. Wann Lehmann wieder das Team unterstützen wird, ist noch offen. Als sicher dagegen gilt, dass Marco Forster, der ebenfalls gegen Krefeld beruflich verhindert war, wieder in den Kader und damit auf die altbewährte Position neben Marco Kluin in der Verteidigung und hinter Christian Unger und Steven Töteberg zurückkehrt. Auch die Einsätze von Tim May, Jan Niklas Pietsch und Andreas Behrens gelten als sicher.