Endlich wieder ein Sieg für die Devils

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Am Sonntag kamen die Langenfeld Devils zwar schwer aus den Startlöchern, siegten allerdings letztlich hoch verdient mit 11:5 (1:3, 5:2, 5:0) in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord gegen die Holtenau Huskies.

Die vergangenen Niederlagen drückten schwer auf das Gemüt der Teufel. Der letzte Tabellenplatz in der jungen Saison gepaart mit dem Zustandekommen der Niederlagen sorgte für Unmut und Unverständnis bei Spielern, Zuschauern und dem Trainer. Es war sprichwörtlich fünf vor Zwölf – allerhöchste Zeit für eine deutliche Reaktion der Devils. Mit Holtenau gastierte nun ein Aufsteiger in Langenfeld, ein Sieg war also Pflicht. Nicht zuletzt hofften die Devils auf den wieder genesenen Moritz Matzkies.

In der ersten Hälfte des Spiels bot sich den gut 100 Zuschauern jedoch das alte, unansehnliche Bild. Die Teufel waren zwar stets bemüht, taten sich allerdings äußerst schwer mit den ebenfalls lauffreudigen Gästen. Viele Missverständnisse, Fehlpässe und individuelle Fehler führten dazu, dass Langenfeld, trotz Übergewichtes bei den Spielanteilen, nach 30 Minuten hinten lag. Den fünf Treffern der Gäste konnte Langenfeld nur drei (erzielt durch Dominic Gladbach, Moritz Matzkies und Kurt de Giorgi) entgegensetzen. Die Teufel steckten allerdings nicht auf, sondern kämpften weiter und zeigten mustergültige Moral. Wie schon im letzten Spiel dauerte es lange bis sich die Devils eingespielt hatten. Dem kleinen Kader der Gäste ging langsam die Puste aus und Langenfeld legte nun los wie die Feuerwehr. Das Spiel war von da an in festen Händen der Hausherren, die sich viele Chancen erspielten und endlich auch auf der Anzeigetafel Erfolge verbuchen konnten. Einzig die Verwertung der Chancen blieb ein Manko im sonst nun einwandfreien Spiel der Teufel. Roberto Maiellaro, Jost Henke, Christian Ruthus, Moritz Matzkies, Julian Gemein, Kurt de Giorgi, Dominic Gladbach und Markus Kruber sorgten für einen wahren Torreigen bei den Devils und trugen sich in die Torschützenliste ein. Holtenau kämpfte tapfer, hatte aber nichts mehr entgegen zu setzen.

Der hoch verdiente Sieg sorgt für erhebliche Erleichterung im Kader. Grund für Übermut sollte der Triumph allerdings nicht bieten. Schließlich dauerte es wieder 30 Minuten, ehe Langenfeld ins Spiel fand. Zudem darf ein Aufsteiger, der mit sieben Spielern antritt, die zudem noch ein Samstagsspiel in den Knochen hatten, nicht die Messlatte für die Devils sein.