Einstellung und Teamgeist am Ende nicht belohntRhein-Main Patriots

Einstellung und Teamgeist am Ende nicht belohntEinstellung und Teamgeist am Ende nicht belohnt
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Nach einer Panne erreichte das Assenheimer Team die Spielstätte erst 30 Minuten vor Spielbeginn und die Verantwortlichen der Patriots baten um einen etwas verspäteten Spielbeginns, welchen die Schiedsrichter ablehnten. Lediglich aufgrund der Tatsache, dass das im Vorfeld dieses Spiels stattgefundene Nachwuchsspiel etwas länger dauerte, ermöglichte den Niddatalern sich ohne Vorbereitung 15 Minuten warmzuspielen.

Die Patriots nahmen es gelassen und konzentrierten sich auf ihre Aufgabe. In die Defensive gedrängt stand man gut und erspielte sich den ein oder anderen Konter. Mit Erfolg. In der zwölften Minute war es Hannes Ressel, der das überraschende 1:0 für die Hessen markierte. Vier Minuten später die erste Strafzeit des Spiels. Torschütze Hannes Ressel musste in die Kühlbox. Doch auch in Unterzahl machten die Hessen einen guten Job und standen sicher. Unbeschadet überstand man diese zwei Minuten. Kurzfristig wieder komplett musste Andreas Behrens zehn Sekunden vor der Pausensirene auf die Strafbank. Die 1:0-Führung mit in die erste Pause genommen, war es das erste große Ausrufezeichen der an diesem Tag aufopferungsvoll kämpfenden Patriots-Mannschaft.

Die Niddataler standen gut und konnten auch die zweite Unterzahl-Situation schadlos überstehen. Weiter 0:1 und die Kölner wirkten von Minute zu Minute nervöser, hatten sie einen solch starken Gegner wohl  nicht erwartet. Eine weitere Strafzeit, natürlich für die Gäste aus Hessen in der 23. Spielminute besorgte dann für Köln endlich das erlösende 1:1. Doch die Patriots steckten nicht auf und zeigten Moral und Entschlossenheit. Kapitän Marco Kluin nahm sich ein Herz und erzielte aus zentraler Position nach schönem Pass von Marco Forster in der 26. Spielminute die erneute Führung für die Patriots. Nach 29 Minuten erstmals Strafzeit für Köln und die Chance die Führung auszubauen, doch nach einem Schuss von Christian Trautmann rettete Kölns Schlussmann gerade noch so auf der Linie. Pech für die Hessen. In der Folge dann wieder Strafzeiten für die Gäste, die mehr und mehr begannen die Entscheidungen der Unparteiischen nicht so recht nachvollziehen zu können. Mit nur zehn Feldspielern angereist bedeutete das ständige Unterzahlspiel in der stickigen Halle Kraftverlust und Chancen für den Gegner. Diese wurde in der 34. Minute genutzt. Robin Weisheit traf zum 2:2-Ausgleich. Erneut in Überzahl war es nur 50 Sekunden später erneut Robin Weisheit, der zur erstmaligen Führung der Hausherren traf. Patriots-Coach Patric Pfannmüller musste nun einen völlig erschöpften, aber bis dato sehr stark haltenden Ingo Schwarz gegen Marcel Kempf ersetzen. Die Patriots spielten den knappen Rückstand dennoch in die Pause und wollten im Schlussdrittel nochmal versuchen, das Spiel wieder zu drehen.

Doch das Schlussdrittel sollte gleich mit einer umstrittenen Entscheidung beginnen. Köln mit einem Schuss über das Tor in die Fahnen der Spielfeldumrandung. Der Ball prallte vor das Tor zurück und Benjamin Handrich verwandelte aus der Luft zum 4:2. Die Patriots reklamierten wegen der Berührung des Balles der Fahnen, doch der Schiedsrichter gab das Tor. Eine weitere Überzahl nutzte Nationalspieler Robin Weisheit in der 44. Minute zum 5:2. Wer nun dachte, das Spiel sei gelaufen, der irrte, die Niddataler spielten nun ihrerseits endlich mal in Überzahl. So war es der an diesem Tag sehr starke Hannes Ressel in der 47. Spielminute, der zum 5:3 traf. In der Folge machten die Patriots Druck und erarbeiteten sich Chancen. Schlussmann Gerhan und die Kölner Hintermannschaft hatten nun definitiv mehr zu tun, als ihnen lieb war, doch ein Tor sollte nicht fallen.  Die Folge clevere Kölner mit dem 6:3 (52.) durch Jannik Marke. Robin Weisheit und Kai Esser stellten den Endstand her, während die Hessen in der Schlussphase erneut mit den Schiedsrichtern haderten, die nach Angaben der Patriots einen hohen Stock gegen Hannes Ressel ungeahndet ließen.

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