Einmal Favorit – einmal Außenseiter

Gelungener Einstieg in die neue SaisonGelungener Einstieg in die neue Saison
Lesedauer: ca. 1 Minute

Wenn es noch eine Hoffnung auf einen Play-off-Platz für die Crash Eagles Kaarst in der Skaterhockey-Bundesliga geben sollte, dann müssen am Samstag um 17 Uhr beim Heimspiel gegen die Mendener Mambas zwei Punkte eingefahren werden.

Das gesamte Betreuerteam fordert eine konsequente und eindeutige Antwort auf die letzte unnötige Auswärtsniederlage in Krefeld. Coach Marcus Drücker, der ab letzter Woche von dem Ex-Willicher Coach René Kempkes an der Bande unterstützt wird, will eine klare Antwort seiner Jungs sehen, in welche Richtung sie sich in dieser Saison orientieren wollen. Diese ewigen Achterbahnfahrten müssen ein Ende haben, sagt auch Vorsitzender Wolfgang Dietrich sehr deutlich.

Gegen Menden sollte im Normalfall ein Sieg ein Muss sein, obwohl in den Reihen der Sauerländer der zweitbeste Scorer der Nordbundesliga spielt. Urgestein Pascal Neumann hat 18 der 44 Mendener Tore erzielt. Der Sturmpartner Karl Jasik immerhin auch schon neun Treffer. Neben diesen beiden Cracks sind noch auf Pierre Kracht und auf Marlon Czernohous (je 5 Tore) zu achten. Das waren dann auch schon fast alle Torschützen des aktuellen Tabellenletzten.

Auf Adlerseite stehen immerhin 13 verschiedene Schützen zur Verfügung, wobei das neu formierte Stürmerduo Oliver Latocha und Lars Kohl mit neun Vorlagen und neun Tore hervorsticht. Daneben ist Mike Höfgen mit sieen Treffern ebenfalls immer torgefährlich.

Auf beiden Seiten müssen je zwei Rotsünder zuschauen. Stefan Bresack und Tobias Püllen für die Mendener und Sascha Drehmann und Pascal Patten für die Eagles.

Am Sonntag um 17 Uhr müssen die Eagles zum verlegten Pokal-Achtelfinale beim Deutschen Meister HC Köln-West antreten. Die Außenseiterrolle liegt klar auf Kaarster Seite. Aufhorchen mussten dennoch alle Adler, als sie gelesen haben, dass die Düsseldorf Rams an gleicher Stelle am letzten Wochenende überraschend zwei Punkte entführt haben.