Ein verlorener Sohn kehrt HeimRhein-Main Patriots

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Nach Auslandsaufenthalt und einer Skaterhockeypause wird das Eigengewächs der Patriots in der kommenden Saison wieder das Trikot mit der Nummer 61 der Südhessen tragen. In einem ausführlichen Gespräch einigte man sich auf eine Zusammenarbeit in der kommenden Spielzeit. Der gebürtige Bad Homburger durchlief bei den Patriots erfolgreich alle Nachwuchsmannschaften und schaffte es in Landes- und Bundes-Auswahlen. Man kann also von einem definitiven Eigengewächs der Wetterauer sprechen. Bereits von 2009 bis 2011 hatte er maßgeblichen Anteil an den beiden Aufstiegen aus der Regionalliga in die 1. Skaterhockey-Bundesliga. Zudem bestritt er bereits 13 Erstligaspiele, in denen er auf drei Tore und zwei Vorlagen für die Hessen kommt.

„Ich bin froh, dass wir uns sehr sachlich und positiv über die kommende Saison unterhalten haben. Yannik Wehrheim ist schon immer einer der talentiertesten Spieler aus unseren Reihen gewesen. Lediglich seine Ungeduld und schnelles Zweifeln an den eigenen Fähigkeiten ließen ihn zu schnell mit sich hadern, was sich in Motivationslosigkeit und Lustlosigkeit widerspiegelte. Ich habe aber in unserem Gespräch feststellen können, dass Yannik in den letzten Monaten gereift ist und vieles aus anderen Augen sieht, dass lässt mich mehr als hoffen, dass er uns in der nächsten Saison absolut weiterbringt und er zu einem Führungsspieler heranwachsen kann“, so ein erfreuter Patric Pfannmüller, der das Eigengewächs ziemlich weit oben auf seinem Spielerwunschzettel hatte. Aber auch Yannik Wehrheim ist zuversichtlich und freut sich auf die kommende Saison: „Das Gespräch war sehr positiv und das geplante Konzept hat sich für mich sehr vielversprechend angehört. Wenn ich alles mit meiner beruflichen Tätigkeit unter einen Hut bekomme werde ich alles dran setzen mit der Mannschaft die gesteckten Ziele in der kommenden Saison zu realisieren.“

Mit Wehrheim haben die Verantwortlichen der Rhein-Main Patriots nun bereits 18 Zusagen für die kommende Saison, davon drei Torhüter, sieben Verteidiger und acht Stürmer. Ob er bereits im Hessenpokalspiel am 27. Oktober in Assenheim aufläuft, ist noch nicht sicher.

In der kommenden Saison wollen die Niddataler zudem noch stärker auf den eigenen Nachwuchs setzen, was auch die in 2014 zum Bundesligakader gehörenden Nachwuchsspieler Sebastian Aletter, Sebastian Bauersfeld und Sebastian Neumann deutlich machen. „Es ist geplant, unsere jungen Spieler heranzuführen und uns Schrittweise in der Liga zu entwickeln. Dafür brauchen die jungen Spieler Spielpraxis, und das wollen wir ihnen ermöglichen. Nur so ist langfristig hochklassiges Skaterhockey in Assenheim möglich, denn anders als bei einigen anderen Bundesligavereinen, sind bei uns die möglichen finanziellen Mitteln, die in das Bundesligateam fliesen, eher gering“, so Vorstandmitglied Michael Caspary.

Ob es weitere Neuzugänge gibt ließen die Verantwortlichen offen. „Gezielt schauen wir noch nach einem Verteidiger und einem Stürmer. Diese müssen aber sowohl qualitativ als auch menschlich passen und möglichst hier aus der Region sein. Doch bis Saisonstart Mitte Februar haben wir da ja noch etwas Zeit.“