Ein unbekannter Gegner

Gelungener Einstieg in die neue SaisonGelungener Einstieg in die neue Saison
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Nach dem Wechsel der Crash Eagles Kaarst in die Süd-Gruppe der 1. Skaterhockey-Bundesliga und nach dem Aufstieg der Gastgeber kommt es am Samstag, 24. April, 18 Uhr zum ersten Mal zu einer sportlichen Auseinandersetzung beider Teams. Der IHC Atting – im Zusatz die Wölfe – belegten im letzten Jahr den zweiten Platz in der 2. Bundesliga Süd und stiegen damit auf. Das schafften sie punktgleich nach 20 Spielen knapp vor Freiburg. Gewarnt müssen die Adler sein, denn die Wölfe verloren in der Aufstiegssaison nur ein Heimspiel. Mit Fabian Hillmeier hatten sie auch einen überragenden Scorer. 50 Tore sprechen eine deutliche Sprache. An der Disziplin schien es aber allen Akteuren etwas zu mangeln. Der vorletzte Tabellenplatz in der Fair-Play-Statistik wies dies aus. Daran scheinen sie gearbeitet zu haben. Nach drei Auswärtsspielen in der 1. Bundesliga sind die Zähne der Wölfe deutlich weniger bissig geworden. Aber auch der Goalgetter trumpfte noch nicht so dominant auf wie im Vorjahr. In drei Spielen gelang ihm lediglich nur ein Tor.

Nach ebenfalls drei verlorenen Partien müssen die Kaarster punkten. Niederlagen gegen Köln, Uedesheim und Schwabmünchen kann man verschmerzen und auch größtenteils erwarten. Nach der zuletzt schwachen Vorstellung in Schwabmünchen erwartet der Coach Wolfgang Hellwig Wiedergutmachung von seinem jungen Team. Zurückfinden muss die Mannschaft zu alten Stärken wie ein gezielter Spielaufbau, flüssige Kombinationen, Körpersprache und Körperspiel sowie der bekannte Kampfgeist auch in hoffnungsloseren Momenten.

Hellwig muss allerdings die Reise ohne seine Juniorenabteilung antreten, da sie zeitgleich in NRW spielen. Daher wird der anreisende Kader auf drei Reihen und zwei Torhüter minimiert. Die erste Trainingswoche nach der Schlappe in Schwaben nutzte er für ein Testspiel gegen die zweiten Herren der Bockumer Bulldogs. Hier wollte er die einstudierten Spielzüge sehen, die er vom Training her kennt, die er aber in den beiden letzten Partien vermisste. Das Ergebnis von 14:2 war dabei reine Nebensache. Das flüssigere Kombinationsspiel und die Konsequenz im Abschluss standen eher im Vordergrund dieser Sondereinheit.

Umstellen muss sich das Kaarster Team auf die Spielfläche. Es wird im Straubinger Eisstadion gespielt. Also lange Wege sowohl in der Länge als auch in der Breite.


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