Ein Sieg und eine Niederlage – trotzdem Platz eins

Pflanz starten in neue SaisonPflanz starten in neue Saison
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Zwei grundverschiedene Spiele liegen hinter den Deggendorf Pflanz. Trotz einer 7:8-Niederlage am Sonntag in Atting konnte man aufgrund eines Patzers von Konkurrent Bräunlingen auf Platz eins der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd vorrücken.

Bereits am Samstag tat man sich gegen Bonner Thunder unerwartet schwer. Der 9:5-Erfolg stand lange Zeit auf wackligen Beinen. Trotz zwischenzeitlicher 6:1-Führung konnten die Gäste zehn Minuten vor Spielende auf 6:5 herankommen. Erst drei späte Treffer sorgten für die endgültige Entscheidung in einem niveauarmen Spiel.

Das Derby am Sonntag nahm einen gänzlich anderen Verlauf. Von Beginn war das Tempo enorm hoch, vor allem die Attinger rannten im ersten Drittel fast unaufhörlich auf das Pflanz Gehäuse zu. Mit enormen Einsatz und einem wieder einmal bärenstarken Manuel Früchtl im Gehäuse ging man mit nur einem Tor Rückstand (1:2) in die erste Drittelpause. Als Atting kur nach Wiederbeginn per Doppelschlag auf 4:1 erhöhte und auch noch eine Strafzeit gegen die Pflanz ausgesprochen wurde wähnten sich die Gastgeber einschliesslich Anhänger wohl zu sicher. In Unterzahl marschierte erst Alex Hutterer alleine auf das Attinger Tor zu und verwandelte zum 4:2, nur 20 Sekunden später machte es ihm Dominic Edinger nach und plötzlich war das Spiel wieder völlig offen.

Im letzten Abschnitt dann Dramatik pur. Erst stellte Atting auf 5:3, bevor ein rüdes Stockfoul eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe für den Attinger Tkocz zur Folge hatte. Den folgenden Penalty verwandelte Stefan Bauer souverän und die Überzahl nutzten Martin Eckart und abermals Hutterer, um die Pflanz nach dem 1:0 erstmals wieder mit 6:5 in Führung zu bringen. Doch knapp neun Minuten vor Spielende ging den nur mit zwei Reihen angereisten Pflanz die Puste aus und die Gastgeber kamen nochmal. Zwei Treffer von Attings Topspieler Hillmaier und ein weiterer Gegentreffer drei Minuten vor Spielende drehten das Spiel erneut, nun stand es 8:6 für die Gäubodenstädter. Obwohl Tobi Rittel 30 Sekunden vor der Schlusssirene nochmals auf 8:7 verkürzen konnte fand das Spiel kein Happy End mehr für die wacker kämpfenden Deggendorfer. So war Trainer Thomas Weiß nach dem Spiel auch nicht allzu verärgert: „Wir haben heute ein tolles und sehr schnelles Skaterhockeyspiel gesehen. Wenn man da mit nur zwei Reihen aufläuft kann man nur mit viel Glück gewinnen.“

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