Ein Derby, nur nicht für alle

Ein Derby, nur nicht für alleEin Derby, nur nicht für alle
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An alter Wirkungsstätte kann Hellwig auf den stärksten Kader seiner kurzen Uedesheimer Zeit zurückgreifen. Mit Marcel Mörsch kehrt der letzte verletzte Spieler zurück in den Kader. Dazu kommen Mike Höfgen und Holger Schrills, die ihre Eishockeysaison beim NEV mittlerweile beendet haben.

„Kaarst statt Honululu“ lautet die Devise für Verteidiger Tim Schmitz. Statt einen Tag nach seiner Hochzeit in die Flitterwochen zu jetten, wird Schmitz in Kaarst auf dem Feld stehen. Der einzige Ausfall, den Hellwig zu beklagen hat, ist Sebastian Schreiber, der im Urlaub ist. Dennoch ist der Kader so gut gefüllt, dass „wir am Samstag auf jeden Fall mit vier Reihen spielen werden“, freut sich der Coach.

Und da die Kaarster bisher auch keine Übersaison spielen, nimmt Hellwig die Favoritenrolle in dieser Woche an: „Wir haben Respekt vor den Kaarstern, auch wenn es bei ihnen bisher nicht so gelaufen ist. Dennoch wollen wir alle das Spiel gewinnen und ich gehe davon aus, das uns das auch gelingt.“

Fest macht Hellwig das nicht unbedingt daran, dass bei Kaarst mit Drehmann (gesperrt) und Dietrich (verletzt) zwei wichtige Spieler fehlen, sondern an der Stärke seiner eigenen Jungs: „Die ziehen wirklich alle an einem Strang und haben in den letzten beiden Spielen gemerkt, was man dadurch erreichen kann. Darauf bin ich stolz und daran werden wir weiter arbeiten.“ Was passiert, wenn man die Eagles unterschätzt oder den einen Meter zu wenig läuft, durften die Chiefs in der letzten Saison erfahren, als man zu Hause eine empfindliche 5:7 Niederlage gegen Kaarst kassierte und sich davon lange nicht erholen konnte. Der Sieg im Rückspiel (11:9) stand ebenfalls lange auf der Kippe und konnte eine verkorkste Saison auch nicht mehr retten. Das Spiel am Samstag wird die 16. Partie beider Teams um Punkte bzw. in Pokalrunden sein. Bisher führen die Eagles nach Siegen mit 11:4. Es gibt also auch statistisch was zu korrigieren für die Chiefs.