Ehrhoff füllt Duisburger Halle - Ducks siegen 11:5

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Einen Sitzplatz? Den gab es am Samstagabend kurz vor 18 Uhr nicht mehr in der Halle Süd. Und immer noch drängten sich die Leute rein. Rund 400 Skaterhockeyfans hatten Platz genommen – oder sich einen Stehplatz gesucht. In den Play-offs ist das bei den Duisburg Ducks keine Seltenheit. Doch es sind noch keine Play-offs. Nur ein stinknormales Bundesligaspiel stand auf dem Plan. Gegen den Crefelder SC. Gegen den Drittletzten. Warum es dennoch so voll war? Christian Ehrhoff, früherer Eishockey-Verteidiger beim EVD und jetzt NHL-Star bei den San Jose Sharks, lief für den CSC auf. Dazu noch das Sommerfest der Enten – und schon war die Halle proppevoll. Am Ende stand ein Duisburger 11:5 (3:2, 4:2, 4:1)-Sieg.

Das erste Ausrufezeichen setzte jedoch Sascha Wilson. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da lud der Spielmacher der Ducks durch – und schoss dem Krefelder Goalie Christian Kramer den Schläger aus der Hand. Das Kunststück hatte dann aber auch Ehrhoff drauf. Überzahl. Ein Pass, ein Schuss – und der Ball rauschte Ducks-Goalie Raphael Hildebrandt durch die Beine ins Tor. Er und der DEL-Profi Adrian Grygiel – ebenfalls ein früherer Fuchs – sorgten dafür, dass das Kellerkind aus Krefeld gegen das Spitzenteam aus Duisburg lange Zeit mithalten konnte.

Und wie! Szenenapplaus. Und das für beide Mannschaften. Wie in der 18. Minute, als Ehrhoff trotz Bedrängnis passte, Hildebrandt jedoch den Break Grygiels stoppte. Oder die 51. Minute. Der mittlerweile eingewechselte Ducks-Goalie Mario Säs lag bereits auf dem Boden, parierte einen Schuss und auch noch Ehrhoffs zweiten Versuch.

Die Vorentscheidung fiel in der zweiten Hälfte des zweiten Drittels. Ein Materialfehler setzte Ehrhoff, der zwei Tore erzielte und ein weiteres vorbereitete, zehn Minuten lang matt – die Enten zogen auf 7:4 davon. „Das Spiel war deutlich knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt“, sagte ein zufriedener Ducks-Trainer Ulf Steeger. Lediglich die Schiris konnten sich dem Niveau des Spiels nicht anpassen. Ein reguläres Krefelder Tor wurde nicht anerkannt – auf der Gegenseite wurde Manuel Ningel ein Penalty verweigert. Ein Bärendienst leistete Adrian Grygiel seinem Team. Der Krefelder kassierte 13 Sekunden vor dem Ende eine Rote Karte.

Ducks-Tore: Dominik Müller, Jan Bedrna (je 3), Martin Schymainski (2), Sebastian Czajka, Manuel Ningel, Gordon Kindler.

CSC-Tore: Christian Ehrhoff (2), Carsten Reimann, Patrick Büren, Adrian Grygiel. (the)

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