Eagles verlieren deutlich in Atting

Eagles verlieren deutlich in AttingEagles verlieren deutlich in Atting
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Dabei gingen die Adler engagiert und zielstrebig ins Match und kamen in der achten Minute zum 1:0-Führungstreffer dank einer blitzschnellen Reaktion von Kapitän Michael Geiß, der einen von der Bande zurückkommenden Ball einnetzte. Danach kam Atting besser ins Spiel. In der 14. Minute glichen sie in Überzahl aus und stellten in der 20. Minute den 2:1-Pausenstand sicher ebenfalls in Überzahl. Das war heute das große Manko. Strafzeiten mit anschließender Konsequenz.

Im zweiten Drittel verloren die Adler den Faden und so stand es nach 40 Minuten sage und schreibe 7:1 für die Gastgeber dank starker Konter. Das Publikum jubelte und feuerte weiterhin lautstark ihre Mannschaft an. Kaarst kam nicht zum gewohnten Spiel, da die Reihen selten zusammenspielen konnten. Entweder entstand eine Unterzahl oder auf der anderen Seite eine Überzahl Situation.

So wollten sich die Aller aber nicht aus Atting verabschieden und kämpften sich mit großer Moral und Verbissenheit ins Match zurück. Kaarsts jüngstem Spieler, dem 15-jährigen Thimo Dietrich, gelang in der 46. Minute das 2:7. Danach folgte noch ein Tor durch Benedikt Aumann, ehe Atting mit zwischenzeitlich 8:3 in Führung ging. Kaarst legte dennoch nach. Bastian Dietrich (58.) und Christian Schlesiger ( 59. ) verkürzten auf 5:8. In die offene Deckung stieß dann noch einmal Fabian Hillmaier, der damit das Endergebnis von 9:5 aus Attinger Sicht perfekt machte.

Das Spiel nahm im letzten Drittel einen unschönen Verlauf. Die höhere Lauf- und Kampfbereitschaft der Eagles schien den Eishockey gewohnten Bayern  nicht zu behagen. Am Ende stand eine rote Karte gegen Atting und eine gelb-rote Karte gegen Michael Geiß auf dem Spielberichtsbogen.

„Die Moral und der Kampf stimmten“, sagte Trainer Jan Opial nach dem Spiel. „Missfallen haben mir nur die Unkonzentriertheiten im zweiten Drittel, die uns aus der Bahn schleuderten. Kampf gepaart mit Energie und Emotionen sollen sein, aber wenn, dann diszipliniert. Das müssen einige Spieler noch lernen“, meinte er abschließend.