Eagles gewinnen trotz Kurzarbeit gegen Ahaus

Gelungener Einstieg in die neue SaisonGelungener Einstieg in die neue Saison
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Vielleicht war es der Drittelstand von 6:2, der die Crash Eagles Kaarst dazu verleitete – doch nach 40 Minuten stellten die Adler ihre Bemühungen weitgehend ein, gewannan aber dennoch das Spiel in der 1. Skaterhockey-Bundesliga Nord gegen die Ahauser Maidy Dogs mit 7:4.

Nach 20 Minuten stand es nur 2:1. Standesgemäß gingen die Gastgeber zwar nach sechs Minuten durch einen satten Flachschuss von Verteidiger Sascha Drehmann mit 1:0 in Führung. Chancen hatten die Adler zu genüge, aber der sehr gute Gästegoalie Benedikt Göller hielt lange seinen Kasten sauber. Dafür nutzten die Ahauser durch einen Fernschuss von Christoff Schletter die wenigen Möglichkeiten zum 1:1-Ausgleich. Kaarst lief unentwegt auf das Tor des Aufsteigers. Torschüsse gegen Pfosten oder Latte, Abpraller, die letztendlich doch eine Beute von Göller wurden, so lief das Spiel bis zur 20. Minute. Kapitän Michael Geiß wollte dennoch nicht ohne Führungstreffer in die Kabine gehen. Auf Vorlage von Mike Höfgen netzte er 30 Sekunden vor der Pause ein.

Das zweite Drittel war das Sahnestück der Gastgeber. Druckvoll, immer schneller als der Konkurrent am Ball, körperlich robuster, so schnitten viele Adler den Ahauser den Schneid ab. Nach einer Minute schnappte sich Eagles.Stürmer Tim Hauck in der eigenen Abwehr den Ball und beendete sein Solo mit dem 3:1. Keine zwei Minuten legten die Youngsters Hendrik Benken und Tim Gralla nach. Benken eroberte sich einen verloren gegangenen Ball auf Höhe der Mittellinie wieder, lief auf das Tor zu und passte im entscheidenden Moment zu Gralla, der zum 4:1 vollstreckte. In der 27. Minute wollte Hendrik Benken auch ein Treffer landen, was ihm nach einer gescheiten Vorlage von Dominik Winter auch gelang. Ahaus gelang in der 32. Minute das 2:5 durch Daniel Stemberg. Marco Hellwig (38.) besorgte schließlich den 6:2-Pausenstand.

Im Schlussabschnitt lief bei den Eagles nicht mehr viel zusammen. So kam Ahaus durch Andreas Nienhaus und Sascha Könemann auf 4:6 heran. Kaarst kam erst wieder durch ein Empty-Net-Goal von Sascha Drehmann zehn Sekunden vor dem Ende zum Erfolg.

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