Duisburg gewinnt starkes Spitzenspiel gegen Lüdenscheid

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Der Deutsche Meister mit einer über Jahre gewachsenen Mannschaft auf der einen Seite. Auf der anderen Seite der Vizemeister mit einem Block aus vier tschechischen Spielern und dazu noch zwei DEL-Cracks. Das Duell in der Skaterhockey-Bundesliga zwischen den Duisburg Ducks und den Highlandern Lüdenscheid versprach eine Menge Qualität. Ein Versprechen, das die beiden Mannschaften in der proppevollen Halle Süd gehalten haben. Spielerisch hatten die Ducks schließlich aber doch die größeren Vorteile und gewannen verdient mit 8:4 (2:0, 4:2, 2:2).

„Die Tschechen haben sehr viel Druck gemacht, waren richtig gut. Aber sie sind zu oft nur als Einzelspieler ausgetreten“, sagt Mario Säs, der Torhüter der Ducks, der mit einer Glanzvorstellung zu einem der Matchwinner wurde. So stoppte er in der elften Minute einen Alleingang und dann noch einen Penalty (56.) von Lüdenscheids Torjäger Jiri Svejda. „Das war wie im Finale. Wir waren auf den Punkt genau fit. Außerdem haben wir sehr diszipliniert gespielt. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, so der Nationalkeeper, der zudem noch eine lange Nacht hinter sich hat. „Wir hatten zwischen 2 Uhr und halb sieben eine Menge zu tun“, schnaufte der junge Polizist erst einmal durch.

Tatsächlich spielten die Ducks mit einer leicht veränderten Taktik. Aus einer kompakten Abwehr heraus, spielten die Duisburger nach vorne. „Wir wollten die Räume so eng wie möglich machen. Gerade, wenn die tschechischen Spieler zu viel Platz bekommen, kann man große Probleme bekommen. Bis auf die Anfangsphase im zweiten Drittel, ist uns das gut gelungen“, sagte Ducks-Trainer Manfred Schmitz.

Mit zwei Powerplaytoren in den ersten beiden Überzahlsituationen gingen die Ducks in Führung, ehe Lüdenscheid mit einem Doppelschlag in der 22. und 23. Minute ausglich. Doch nur rund drei Minuten später war Dominik Müller mit der erneuten Führung zur Stelle. Bis zur 35. Minute erhöhten die Ducks auf 6:2 – das Spiel wirkte zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Die Lüdenscheider Körpersprache verhieß keine Aufholjagd mehr. Zudem hatten die Gäste beim sechsten Treffer, der Gordon Kindler zugesprochen wurde, ein Eigentor von Ondrej Novak zu verkraften.

Tore: 1:0 (9.) Kindler (Sascha Wilson/4-3), 2:0 (18.) Patrick Schmitz (4-3), 2:1 (22.) Svejda (Novak), 2:2 (23.) Balazs (Svejda), 3:2 (26.) Müller (Kevin Wilson), 4:2 (30.) Tim Schmitz (Patrick Schmitz/3-2), 5:2 (32.) Latocha (Nagat), 6:2 (35.) Kindler, 6:3 (48.) Balazs, 7:3 (50.) Kevin Wilson (3-4), 7:4 (53.) Balazs (Svejda), 8:4 (54.) Tim Schmitz (Patrick Schmitz). Strafen: Duisburg 15, Lüdenscheid 17. (the)