Duell mit dem vierfachen deutschen Meister aus Köln

Duell mit dem vierfachen deutschen Meister aus KölnDuell mit dem vierfachen deutschen Meister aus Köln
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Ausgerechnet in Köln? Warum nicht? Die Liga ist dieses Jahr so stark, dass an guten Tagen jeder jeden schlagen kann. Wohlbemerkt an guten Tagen. Da brauchen die Eagles nur an das packende letzte Saisonspiel gegen Uedesheim anzuknüpfen. Eine Trainingseinheit nach Ostern ist zwar wenig, um letzen Feinschliff in die taktische Ausrichtung zu bekommen, aber dieses Problem hatten beide Vereine.

Es gilt, den technisch besseren Spielern auf Kölner Seite durch frühes Stören, durch höchste Laufbereitschaft, durch körperliches Spiel die Lust zu nehmen. Das gelang in der Vergangenheit auch schon ein paar Mal, aber wenn man all dies nicht umsetzt, dann geht auch leicht der Schuss nach hinten los. Hohe Niederlagen verdeutlichen dies, knappe Ergebnisse und sogar Siege in Köln zeigen die andere Seite der möglichen Medaille.

Kaarsts Vorsitzender Wolfgang Dietrich ist zwar dem Kölner Sport zugeneigt, da er seit fast 50 Jahren FC-Anhänger ist, aber „dennoch lasse ich auch hier ungern zwei Punkte zurück, auch wenn sie mir nicht so weh tun, wie woanders“, fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Dazu braucht es die Mannschaft aber auch nicht kommen lassen. Natürlich haben die Domstädter mit den Weisheit-Brüdern David und Robin zwei außergewöhnliche Skater in ihren Reihen, die nicht nur Tore am Fließband schießen, sondern auch die entscheidenden Vorlagen geben. Davon profitieren auch andere Stürmer wie Michael Kemmerling, Benjamin Handrich und in früheren Zeiten ganz besonders René Müller, der als Knipser vor dem Tor so manchen Treffer erzielte. Dennoch sind auch für die Kölner in der neuen eingleisigen Bundesliga die Tage vorbei, an denen sie haushoch gewannen. Gegen Bissendorf, Düsseldorf, Duisburg und Uedesheim gab es nur knappe Ergebnisse mit einem oder zwei Toren Unterschied. Eine Ausnahme war das Krefelder Spiel mit einem 13:6-Sieg. Kaarst muss die zuletzt gewonnene Spielfreude über Ostern konservieren und erneut abrufen. Nur dann haben sie eine Chance.

Im Kaarster Team fehlen lediglich der gesperrte Sascha Drehmann und Goalie Markus Felkel. Jan Opial wird sich nach den letzten Trainingseindrücken für Dario Khazaei oder Jan Spaltmann als Kaarster Torwächter entscheiden. Ansonsten kann Kaarst wie gegen Uedesheim komplett antreten.