Duell dezimierter Teams

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Die Voraussetzungen sind alles andere als optimal. Zum einen war die Trainingsstätte wegen der Sommerferien gesperrt und nur zwei kurze Einheiten konnten diese Woche durch persönliches Engagement der Trainer stattfinden. Zum anderen ist die Personaldecke der Adler dünner als in allen anderen Auswärtsspielen. Lars Neuhausen weilt im Urlaub, Simon Kronenberg auf einem Schützenfest, Christian Perlitz ist zum Hockeycamp in Bad Tölz und Benedikt Aumann und Kai Reimer fehlen aus familiären und persönlichen Gründen. Daher ist es umso wichtiger, dass die „Münchener“ Fraktion mit Dario Khazaei und Tim Hauck extra aus der bayerischen Landeshauptstadt nach Assenheim zum Spiel kommt.

Der Gastgeber hat sich auch eher unfreiwillig dezimiert. Im letzten Heimspiel gegen Köln legte man kurz vor Schluss eine kleine Raufeinlage ein und erhielt prompt drei rote Karten. Daher sind die Spieler Jan Niklas Pietsch, Jan Erik Bannenberg und Jannik Striepeke erst einmal für dieses Spiel gegen Kaarst gesperrt. Prietsch ist immerhin Assenheims Nummer drei in der internen Torjägerliste und dürfte der Mannschaft wirklich fehlen. Dennoch haben sie genügend gute Spieler in ihren Reihen und müssen den Wegfall genauso kompensieren wie die Kaarster ihre Ausfälle. Assenheims Topscorer ist der Neu-Nationalspieler Hannes Ressel, der in 13 Spielen 19 Tore erzielte.  Es geht für beide Teams um sehr viel. Beide Mannschaften können noch zwischen Platz drei und sechs alles erreichen.

Dennoch treten die Gastgeber als Favorit an und Kaarst muss sehen, dass sie die Zwei-Tore-Differenz aus dem Hinspiel halten können. Im Mai gab es in Büttgen einen 8:6-Sieg der gelb-schwarzen Adler.