Ducks wollen den vierten europäischen Titel

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Vor fünf Jahren waren die Duisburg Ducks die Gastgeber beim Skaterhockey-Europapokal. Am Ende stand der dritte Platz – und damit Frust für die erfolgsverwöhnten Enten. Denn unbedingt sollte in eigener Halle der dritte europäische Titel nach 1999 und 2000 her.

Ab Freitag sind die Ducks wieder Gastgeber, haben seit 2005 den dritten Europa-Titel im Briefkopf stehen – und wollen nun unbedingt den vierten. Diesmal wirklich in (fast) eigener Halle. Denn wie damals spielen die Duisburger nicht in der Halle Süd, sondern in der Gesamtschule an der Großenbaumer Allee. Wenigstens Halbfinale? Oder doch das Finale? Von all diesen vorsichtig formulierten Zielen will Manfred Schmitz nichts wissen. „Ich will auf jeden Fall diesen Pokal!”

Das Turnier beginnt am Freitag ab 14.30 Uhr; drei Stunden später wird es erstmals für die Ducks gegen die London Street Warriors in der Vorrundengruppe ernst. „Das ist immer noch die beste englische Mannschaft”, zollt der Coach dem ersten Turniergegner Respekt. „Außerdem kennen wir sie ganz gut. Wir haben oft gegen die Londoner gespielt”, sagt der Trainer, der ergänzen könnte: Und genauso oft gegen sie gewonnen. Am Samstag um 13.30 Uhr steht Spiel zwei gegen Utrecht Disaster an. Und Partien gegen Niederländer – das müssen für deutsche Spitzenmannschaften Pflichtaufgaben sein. Dennoch: Utrecht ist im orangen Nachbarland die Nummer eins; nicht zuletzt weil der Club seit einigen Wochen über eine eigene Skaterhalle verfügt. Übrigens die erste des Landes.

Sollten die Ducks Erster ihrer Gruppe werden steht um 17.30 Uhr das Viertelfinale an; als Zweiter müssten sie schon eine Stunde früher ran. An etwas schlechteres mag in Duisburg niemand denken.

Die großen Konkurrenten um den Titel sind in den anderen Gruppen zu finden. Wie Titelverteidiger IHC La Tour aus der Schweiz, oder die Bienne Seelanders, ebenfalls Eidgenossen. „Favorit ist aber der HC Köln-West”, so Schmitz. Der Deutsche Meister hatte das letztjährige Endspiel nur knapp gegen La Tour verloren.

Am Sonntag geht es um 8.30 Uhr mit Platzierungsspielen, ab 10.30 Uhr mit den Halbfinals weiter. Das Finale ist für 17.30 Uhr angesetzt. Alle Spiele gehen über zweimal 20 Minuten; das Finale dafür über die gesamte Spielzeit. Rund ums Sportliche sorgen ein Ducks-Rodeo, ein Golf-Simulator und ein Skaterhockey-Torwandschießen mit Geschwindigkeitsmessung für Unterhaltung. Und am Sonntagabend gibt's noch ein Public Viewing vom Fußball-EM-Finale.

Der Spielplan:

Freitag:

Vorrunde:

14.30 Uhr: Bienne Seelanders– Sri Lankan Staring Frogs (Sussex)

15.30 Uhr: Crazy Moose Zell am See – IHC La Tour

16.30 Uhr: HC Köln-West – Red Dragons Altenberg

17.30 Uhr: London Street Warriors – Duisburg Ducks

18.30 Uhr: Eröffnungsfeier

19 Uhr: Sri Lankan Staring Frogs – Marsjanie Opole

20 Uhr: Copenhagen Vikings – Crazy Moose Zell am See

Samstag:

Vorrunde:

8.30 Uhr: Red Dragons Altenberg – SHC Rossemaison

9.30 Uhr: Utrecht Disaster – London Street Warriors

10.30 Uhr: Marsjanie Opole – Bienne Seelanders

11.30 Uhr: IHC La Tour – Copenhagen Vikings

12.30 Uhr: SHC Rossemaison – HC Köln-West

13.30 Uhr: Duisburg Ducks – Utrecht Disaster

Viertelfinale:

14.30 Uhr, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr, 17.30 Uhr

Platzierungsspiele: 18.30 Uhr, 19.30 Uhr

Sonntag:

Platzierungsspiele:

8.30 Uhr, 9.30 Uhr

Halbfinale:

10.30 Uhr, 11.30 Uhr

Endspiele:

Spiel um Platz 11: 12.30 Uhr

Spiel um Platz 9: 13.30 Uhr

Spiel um Platz 7: 14.30 Uhr

Spiel um Platz 5: 15.30 Uhr

Spiel um Platz 3: 16.30 Uhr

Finale: 17.30 Uhr

Siegerehrung: 19 Uhr

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