Ducks verlieren erstes Play-off-Spiel

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Mit guter Laune ging es los. Die zahlreichen Europameister im Team der Duisburg Ducks wurden geehrt. Und auch Lukas Fettinger, Nationalspieler in Reihen des TV Augsburg. Das war anständig, sympathisch, freundschaftlich. Dumm nur, dass sich diese Gefühlslage, die so gar nicht für ein Play-off-Spiel taugt, auch durch das erste Drittel zog. Die Enten fanden nicht ins Spiel, gingen nicht aggressiv genug auf den Ball, liefen viel zu oft den kämpfenden Schwaben hinterher. Und so verloren die Ducks Spiel eins im Viertelfinale der Skaterhockey-Bundesliga mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:1). „Jetzt stehen wir mächtig unter Druck”, sagt Trainer Manfred Schmitz. Da nur im Best-of-Three-Modus gespielt wird, reicht eine Niederlage für ein viel zu frühes Saisonende.

„Ich habe uns schon im Vorteil gesehen”, sagte Schmitz nach der Partie, weswegen er mit viel Hoffnung ins zweite Play-off-Spiel am Samstag in Augsburg geht. Bis dahin sollte die zuletzt doch so gute Chancenverwertung wieder auf Touren kommen. Denn Augsburgs Junioren-Nationalgoalie Andreas Fuchs war einfach nicht zu bezwingen. Aus dem Spielverlauf heraus gelang den Enten nicht ein Tor. Marcel Handrichs Anschlusstreffer zum 1:2 in der 29. Minute war ein direkt verwandelter Freistoß. Das 2:3 durch Kevin Wilson 76 Sekunden vor dem Ende war letztlich ein Eigentor von Andreas Fuchs. Der Ball kullerte an seinen Inlineskates entlang, der Keeper drehte sich und „trat” den Ball selbst ins Netz.

Dazu kamen eine Menge Fehler. Abspielfehler und direkte Fehlpässe. Wie beim 2:0. So wie Tim Schmitz muss man erst einmal auf die Idee kommen, den Ball übers das eigene Tor zu lupfen, weil der Gegner mit zwei Forecheckern Druck macht. „Nein”, schüttelte Schmitz den Kopf. „Auf diese Idee kommt man besser nicht.”

Wenn die Ducks Spiel zwei gewinnen, gibt es eine dritte Partie (25. Oktober, Duisburg).

Tore: 0:1 Dominic Erhard (22.), 0:2 Florian Nies (28.), 1:2 (29.) Marcel Handrich, 1:3 (43.) Kevin Hnida, 2:3 (59.) Kevin Wilson. (the)