Ducks starten mit 9:3-Sieg in die Play-offs

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Sascha Wilson lief unruhig hin und her. „Das darf doch nicht wahr sein”, wurde der Verteidiger im zweiten Drittel immer unruhiger. Immerhin in den letzten 20 Minuten konnte sich der verletzte 25-Jährige entspannen. Mit dem 6:3 kurz vor der zweiten Pause durch Dominik Müller und dem 7:3 von Manuel Ningel nur Sekunden nach Wiederbeginn war klar, dass die Duisburg Ducks nichts anbrennen lassen. Im ersten Play-off-Viertelfinale der Skaterhockey-Bundesliga setzten sich die Duisburger gegen die Düsseldorf Rams mit 9:3 (5:1, 1:2, 3:0) durch.

„Ich bin ein wenig enttäuscht von den Düsseldorfern”, sagte Bundestrainer Manfred Schmitz nach den ersten 20 Minuten. Denn lange sah es so aus, als kämen die Ducks zu einem entspannten Auftakterfolg. Ohne an die Grenzen gehen zu müssen, führten die Gastgeber bis zu 20. Minute mit 3:1, ehe die vermeintliche Entscheidung fiel. Innerhalb der letzten 20 Sekunden vor der Pause erhöhten Sebastian Czajka und Maik Nagat auf 5:1.

Gegenwehr? Eher nicht.

Das änderte sich schlagartig nach der Pause. Plötzlich machten die Rams Druck, verkürzten auf 2:5. Und die Ducks? Von denen war ebenso plötzlich nichts mehr zu sehen – einmal abgesehen vom Lattentreffer Nagats (24.). Mit dem Powerplay-Treffer der Landeshauptstädter zum 3:5 war die Partie wieder offen. Erst in den letzten Minuten vor der Pause kam Duisburg zurück ins Spiel – mit der Folge, dass Müller zum 6:3 traf.

Zur Vorentscheidung trug auch Mario Säs mit seiner starken Leistung bei. Denn eine halbe Minute vor dem Ende verschuldete Patrick Schmitz einen Penalty – den Säs allerdings gegen Nationalspieler Tim Schmitz parierte. Durchgang drei gehörte wieder den Duisburgern. Souverän brachten die Ducks über die Bühne, beherrschten fortan wieder den Gegner. Nach Ningels 7:3 machten es Markus Bak (48.) und Dominik Müller (56.) deutlich.

„Deutlicher, als das Spiel war”, sagte Ducks-Trainer Ulf Steeger nach der Partie. „Allerdings haben wir die Partie im zweiten Drittel wieder unnötig spannend gemacht”, so der Coach. „Da dachten alle: ,5:1, ist doch alles top.'” Auch die Spezialteams hatten Anteil am Erfolg. Die Überzahl funktionierte gut, und in Unterzahl setzte es nur einen Gegentreffer. Am Samtag, 19 Uhr, geht es in Düsseldorfer weiter. Ein mögliches drittes Spiel ist für Samstag, 20. Oktober, 19 Uhr in Duisburg angesetzt.

Tore: Manuel Ningel, Dominik Müller, Mike Nagat (je 2), Markus Bak, Heinz-Gerd Albers, Sebastian Czajka.


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