Ducks peilen nun die Play-offs an8:5-Sieg gegen Uedesheim

Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Tabellenvorletzte aus Düsseldorf kann nun nur noch punktgleich werden – und der direkte Vergleich mit den Rams sprich klar für die Ducks. „Jetzt“, betont Enten-Trainer Sven Fydrich, „wollen wir auch die Play-offs erreichen.“ Vier Spieltage vor Ende der Hauptrunde sieht es auch dafür recht gut aus: Die Duisburger stehen derzeit auf dem fünften Platz.

„Angesichts des Umbruchs in unserer Mannschaft gab es vor Saisonbeginn einige, die uns das nicht zugetraut haben“, freut sich Fydrich über den Erfolg seiner Mannschaft. „Die Jungs entwickeln sich über das Jahr gesehen weiter, auch wenn es immer mal wieder Dinge gibt, die nicht so gut funktionieren.“ So lief es im aktuellen Spiel gegen die Neusser beispielsweise im zweiten Abschnitt recht gut, „aber mit dem letzten Drittel kann ich nicht zufrieden sein“, so Fydrich.

Uedesheim, das meist mit sich und den Schiedsrichtern beschäftigt war, statt sich auf das Spiel zu konzentrieren, ging zwar in der sechsten Minute in Führung, doch kurz vor der ersten Drittelpause bog Duisburg auf die Siegerstraße. Erst nutzt André Petry ein Zuspiel von Pascal Behlau zum Ausgleich, ehe Bastian Loch 38 Sekunden vor der Sirene abzog und in Überzahl zum 2:1 erfolgreich war. Dem 3:1 (22.) von Loch folgte zunächst noch der Neusser Anschluss, doch bereits nach dem 4:2 durch Dominik Müller folgte eine Phase, in der Behlau in Unterzahl zweimal hätte erhöhen können.

Das holten die Ducks aber nach und führten nach 40 Minuten mit 7:2. Letztlich war der Erfolg klarer, als er in Zahlen wirkt. Denn nach dem 8:3 (46.) ließen es die Ducks das Spiel etwas zu ruhig angehen. Davon kann bei den Chiefs keine Rede sein. So ließ sich Raphael Scheu zu einem Foul hinreißen (38.), das auch als Tätlichkeit hätte ausgelegt werden können.

„Unser Kabinenspruch ist: Totgesagte leben länger“, zeigt sich Sven Fydrich stolz. „Wir haben eine tolle Mannschaft mit einem bemerkenswerten Zusammenhalt. Hier ist sich niemand zu schade für anstehende Arbeiten. Sogar die Halle hat das Team vor dem Spiel gemeinsam gefegt. So etwas würden andere Mannschaften nicht machen.“

Tore: 0:1 (5:55) Scheu (Clemens/4-3), 1:1 (17:49) Petry (Behlau), 2:1 (19:22) Loch (Thum/4-3), 3:1 (21:42) Loch (Behlau/4-3), 3:2 (22:08) Brünemann (Bleyer), 4:2 (25:35) Müller (Fiedler), 5:2 (29:40) Neuhausen (Fiedler), 6:2 (36:27) Behlau (Petry), 7:2 (38:30) Petry (Behlau/4-3), 7:3 (44:32) Bernhardt (Clemens/4-3), 8:3 (45:44) Thum (Behlau), 8:4 (48:23) Bleyer (Clemens), 8:5 (50:44) Bernhardt (Kobe/3-3). Strafen: Duisburg 12, Uedesheim 14 + 10 (Kobe).