Ducks liegen hinten

Ducks liegen hintenDucks liegen hinten
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Grund für Schmitz‘ Säuernis ist einfach. „Alleine ich hätte drei weitere Tore machen müssen. Zweimal war ich durch und auch die anderen Gelegenheit hätte ich verwandeln müssen“, sagt der Stürmer. „Und zwei, drei anderen von uns ging es da ähnlich.“ Die eigene Chancenauswertung hatten die Ducks als Grund für die Niederlage ausgemacht. Sicherlich war TVA-Keeper Andreas Fuchs stark, „aber das lag schon an uns“, so Schmitz. Auf Augenhöhe hatten sich die Ducks schon gesehen. Phasenweise sogar mehr. „Zunächst dachten wir, dass Augsburg wirklich so überstark sei, wie es viele sagen. Dann aber haben wir gemerkt, dass auch Augsburg schlagbar ist“, sieht Schmitz keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

In der Schlussphase des Spiels zeigten die Duisburger auch gute Moral. Denn zwischenzeitlich lagen die Gäste schon mit 2:5 hinten, kämpften sich aber auf 4:5 heran – durch einen Treffer 23 Sekunden vor dem Ende. Dann aber machte Augsburg den Sack doch noch zu.

Ein gutes Comeback – mit einer ruhigen und überlegten Leistung – bot auch Verteidiger Gordon Kindler. Der Druck, das zweite Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, ist nun zwar da. Doch chancenlos wirken die Ducks dabei keinesfalls.

Die Duisburger Tore erzielten Sebastian Schneider (2), Fabian Lenz und Patrick Schmitz.