Ducks legen vorDuisburg Ducks

Ducks legen vorDucks legen vor
Lesedauer: ca. 1 Minute

Durch den 12:10 (5:4, 3:3, 4:3)-Auswärtssieg in Essen führen die Enten in der Best-of-Three-Serie des Play-off-Viertelfinals und könnten schon am Sonntag (18.30 Uhr, Halle Süd) den Sprung ins Halbfinale perfekt machen.

„Wir haben die ersten zehn Minuten verschlafen“, schimpfte Frank Petrozza, der Trainer der Raketen. „Wir wussten ja, dass Duisburg stark ist. Doch immer, wenn wir wieder dran waren, haben wir gleich ein Gegentor kassiert“, erklärte der Mann, der seinerzeit mit dem Spitznamen „Francesco“ bei Duisburger Eishockeyfans ausgesprochen beliebt war. „Wir haben nicht perfekt, aber für unsere Verhältnisse schon sehr gut gespielt“, strahlte Stürmer Paul Fiedler, der dreimal einnetzte. „Wir haben unsere Chance genutzt und hatten diesmal auch das nötige Glück.“ Damit spielte der Angreifer auf Sebastian Schneiders Treffer zum 10:8 (47.) und 11:8 (49.), die zudem noch vorentscheidend waren. Erst ließ sich Essens Goalie Tim Koziol von einem Schuss knapp hinter der Mittellinie düpieren und lenkte den Ball ins eigene Tor, dann kassierte er den nächsten Treffer, nachdem Schneider fast vom eigenen Tor aus abgezogen hatte. „Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“, so Fiedler. Lediglich im zweiten Drittel hatten die Enten eine Schwächephase, als sie nicht so recht in die Zweikämpfe kamen und auch einmal zurücklagen. „Wir sind dann aber sofort gut zurückgekommen“, so Ducks-Trainer Sven Fydrich, der aber ergänzt: „Ich will nicht immer der Mahner sein, aber dieser Sieg nützt nichts, wenn wir nicht noch einen Erfolg einfahren.“ Sein Gegenüber Frank Petrozza handelte sich übrigens einen Hallenverweis ein (55.), als er seinen Unmut über die Schiris zu lautstark äußerte.

Ausgerechnet der Ex-Essener Andreas Pfaff musste den Sieg teuer bezahlen. Er rauschte bei einem Zweikampf mit Christian Nieberle in die Bande und brach sich das Schlüsselbein.

Tore: 0:1 (5:30) Müller (Petry), 0:2 (6:47) Petry (Lenz), 0:3 (7:52) Fiedler (Schmitz), 1:3 (9:51) Luft (Klein), 1:4 (12:30) Fiedler (2-2), 2:4 (12:59) Wegener (Luft/3-2), 3:4 (14:13) Damian Schneider (Hüsken/4-3), 3:5 (14:21) Sebastian Schneider (Lenz), 4:5 (19:32) Nieberle, 5:5 (28:02) Breves (Nimako), 6:5 (28:28) Dreyer, 6:6 (30:39) Schmitz (Fiedler), 6:7 (33:43) Könning (Petry), 7:7 (35:45) Dreyer (Wegener), 7:8 (37:08) Fiedler, 7:9 (40:24) Petry (Lenz), 8:9 (42:46) Dreyer (Wegener), 8:10 (46:46) Sebastian Schneider, 8:11 (48:32) Sebastian Schneider (Neuhausen), 8:12 (51:07) Bernhardt (Müller), 9:12 (56:33) Wegener (Sebastian Schneider/3-3), 10:12 (58:03) Dreyer (3-3). Strafen: Essen 8 + Hallenverweis (Trainer Frank Petrozza), Duisburg 12 + 10 (Müller).

Vorbereitungsturnier
Crash Eagles Kaarst landen auf dem dritten Rang in Köln

​Ein 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen den Crefelder SC beschert den Crash Eagles Kaarst den Bronze-Rang beim Turnier der HC Köln-West Rheinos. ...

Personalplanung bei den Rhein-Main Patriots
Mit Marco Forster kommt ein weiterer Torgarant zurück

​Marco Forster wechselt von den Kassel Wizards nach drei Jahren wieder zurück zur alten Wirkungsstätte und spielt künftig für den Skaterhockey-Zweitligisten Rhein-Ma...

Fünf Teams treffen sich zur Standortbestimmung
Crash Eagles Kaarst reisen zum Vorbereitungsturnier nach Köln

​Wo am 16. Dezember 2018 die Saison 2018 mit dem Meistertitel endete, beginnt die neue Spielzeit 2019 für die Crash Eagles Kaarst: In der Sportanlage in Köln-Bocklem...

Der Meister legt wieder los
Crash Eagles Kaarst starten in die Vorbereitung

​Mit neuem Trainerteam und einem Neuzugang beginnt für den Deutschen Skaterhockey-Meister Crash Eagles Kaarst die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Spielzeit. ...

Viel Erfahrung für die Rhein-Main Patriots
Patric Pfannmüller steht vor seinem Comeback

​Patric Pfannmüller wird für die Jubiläumssaison noch einmal das Patriots-Trikot tragen. Nachdem er in der vergangenen Saison bereits im Ligabetrieb der Skaterhockey...