Ducks legen gegen Assenheim vor

Ducks legen gegen Assenheim vorDucks legen gegen Assenheim vor
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Als die Duisburg Ducks nach weniger als drei Minuten mit 2:0 im ersten Play-off-Halbfinalspiel der Skaterhockey-Bundesliga gegen die Rhein-Main Patriots führten, schienen die Enten einem klaren Sieg entgegenzusteuern. Aber Assenheim kämpfte sich ins Spiel zurück und ging in der 25. Minute selbst mit 4:2 – also mit zwei Toren Unterschied – in Führung, am Ende aber gewannen die Ducks mit 6:4 (2:3, 2:1, 2:0).

54 Sekunden waren gespielt, als Sebastian Schneider den Ball zum ersten Ball ins Tor hämmert. Keine zwei Minuten später nutzte Patrick Schmitz einen Querpass von Markus Bak. Und dann? Dann verloren die Duisburger völlig die Linie und bissen sich die Zähne an den kompakt stehenden Hessen aus. Die Ducks standen stets mit einem Verteidiger zu hoch. Unnötige Ballverluste, die oft als mangelnder Konzentration herrührten, sorgten danach für zahlreiche Kontersituationen für Assenheim. Zudem wirkten einige Duisburger gehemmt, stellten sich nach Ballverlusten zu langsam auf die Defensivsituationen ein. Jan-Erik Bannenberg, Marcel Patejdl und Hannes Ressel drehten die Partie noch vor der Pause.

Viel besser lief es auch nach der Pause nicht. Die Fehler stellten die Ducks noch nicht ab, Steven Töteberg bedankte sich mit dem 4:2 aus Sicht der Patriots. Entscheidend für die Wende durfte der Anschlusstreffer nur Sekunden später gewesen sein. Nach einem Bully tauchte Fabian Lenz frei vor dem Patriots-Tor auf und brachte Duisburg wieder auf 3:4 heran. Ein Abstauber von Kevin Wilson brachte den Duisburger Ausgleich (38.).

Der Schlussabschnitt gehörte dann aber wieder den Ducks. Trainer Stephan Weichelt baute die Reihe um, brachte Kevin Wilson im Sturm – und auf einmal lief es wieder. Duisburg behauptete den Ball, verlagerte sich vom Dump ´n´ Chase auf einen geordneten Aufbau, spielte aufmerksamer und schon klappte es. Ein Flachschuss von Heinz-Gerd Albers brachte Duisburg wieder auf die Siegerstraße (53.). Nach einem Querpass in Folge eines Freistoßes beseitigte Mike Nagat (55.) die letzten Zweifel mit dem 6:4.

„In den letzten 30 Minuten haben wir wieder einigermaßen zu unserer Form gefunden“, sagte Ducks-Trainer Stephan Weichelt. „Wenn man schnell mit zwei Tore führt, wird man oft zu lässig, das hat Assenheim bestraft.“ Am kommenden Samstag, 5. November, 19 Uhr steigt das zweite Spiel bei den Patriots. Zunächst aber steht für die Ducks am Dienstag, 1. November, 16 Uhr daheim in der Sporthalle Duisburg-Süd das Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Dragons Heilbronn auf dem Programm.

Tore: 1:0 (1.) Schneider (Lenz), 2:0 (3.) Schmitz (Bak), 2:1 (13.) Jan-Erik Bannenberg (Preuß), 2:2 (16.) Patejdl, 2:3 (18.) Ressel (Jan-Erik Bannenberg), 2:4 (25.) Töteberg, 3:4 (25.) Lenz, 4:4 (38.) Kevin Wilson (Martin), 5:4 (53.) Albers (Sascha Wilson), 6:4 (55.) Nagat (Kevin Wilson).