Ducks gleichen die Viertelfinalserie gegen Bissendorf ausDuisburg Ducks

Ducks gleichen die Viertelfinalserie gegen Bissendorf ausDucks gleichen die Viertelfinalserie gegen Bissendorf aus
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Auslöser der Freude war der 10:6 (3:1, 3:1, 4:4)-Sieg im zweiten Spie des Play-off-Viertelfinals gegen die Bissendorfer Panther. Damit haben die Enten die Serie ausgeglichen und bestreiten am 19. Oktober in der Wedemark das dritte und entscheidende Spiel ums Weiterkommen.

„Jetzt fängt die Arbeit erst richtig an“, sagt Ducks-Trainer Sven Fydrich. Zwei Wochen gilt es nun bis zum nächsten Duell mit den Panthern zu überrücken. Ein Nationalmannschaftslehrgang unterbricht die Play-offs in der kommenden Woche. „Das ist schlecht für alle Mannschaften, wenn man so aus einer Serie herausgerissen wird.“ Mit dem Spiel jedoch konnte er zufrieden sein. „Allerdings müssen wir noch mehr von der Strafbank wegbleiben.“ Da pflichtete ihm Stürmer Paul Fiedler bei: „Von den sechs Gegentoren haben wir wieder drei kassiert, als wir in Unterzahl waren.“ Spielerisch jedoch sah das schon sehr stark aus, was die Ducks da gemacht haben: „Läuferisch haben wir mehr als nur dagegengehalten“, übte sich Fiedler in Understatement. „Keiner von uns hat einen schlechten Tag erwischt“ – einer jedoch einen richtig guten. Denn Kevin Wilson erzielten von den sechs Toren in den ersten 40 Minuten selbst vier. Was die Ducks allerdings so unberechenbar machte: Auch die übrigen Reihen waren gefährlich. Und später waren es die Youngster, die auf dem Torekonto „einzahlten“.

Zweimal verkürzten die Panther – zunächst auf 1:2, dann auf 2:3, ehe Duisburg auf 6:2 davonzog. Ein weiterer Treffer in der 25. Minute wurde beim Stand von 4:2 nicht gegeben. Korrekterweise: Denn Fiedler wurde an den Skates angeschossen. Anders als im Eishockey, wo erst eine Kickbewegung das Tor ungültig macht, ist ein Fußtor beim Skaterhockey auch bei einem Abpraller ungültig. Die Schiedsrichter waren sich wohl zunächst nicht ganz sicher. „Aber Paul war so ehrlich, das zu bestätigen. Das macht auch nicht jeder. Schon gar nicht in den Play-offs“, so Fydrich. Im letzten Abschnitt kam Bissendorf noch einmal auf 5:7 heran, doch das 8:5 im Powerplay durch Gordon Kindler (51.) entschied die Partie endgültig.

Tore: 1:0 (3.) Wilson (Schmitz/4-3), 2:0 (10.) Fiedler (Schmitz), 2:1 (17.) Sellmann (Hahnemann/4-3), 3:1 (19.) Wilson (Kindler), 3:2 (21.) Surkemper (Hahnemann), 4:2 (22.) Lenz (Loch), 5:2 (26.) Wilson (Hippler/3-4), 6:2 (37.) Wilson (Schneider/4-3), 6:3 (44.) Hahnemann, 7:3 (44.) Lenz (Petry), 7:4 (46.) Hahnemann, 7:5 (49.) Sellmann (Miller/4-3), 8:5 (51.) Kindler (Petry/4-3), 9:5 (53.) Schneider (Wilson/4-3), 9:6 (58.) Surkemper (Hahnemann/4-3), 10:6 (59.) Loch (ENG). Strafen: Duisburg 12, Bissendorf 12.