Ducks geben Sieg aus der HandDuisburg Ducks

Ducks geben Sieg aus der HandDucks geben Sieg aus der Hand
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Das Spiel gegen Lüdenscheid war indes ein Spiegelbild der Saison. Gelungene Aktionen zeigen das Potenzial der jungen Duisburger Mannschaft. Allerdings waren es auch immer wieder einfachste Ballverluste – nicht nur die direkt vor dem eigenen Kasten, die zu Gegentoren führten – die die Ducks immer wieder in Bedrängnis brachten. „Da stelle ich mich aber auch vor meine Mannschaft. Das ist ein junges Team, während bei Lüdenscheid ganz abgebrühte Spieler unterwegs sind“, so Fydrich, der in seinem Team das bessere erkannt hat. „Lüdenscheid hat doch gar nicht am Spiel teilnehmen wollen“, so Fydrich. Die Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, waren da. Hätte Fabian Lenz 30 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels das 3:1 gemacht, statt den Ball bei einem Alleingang einfach durchlaufen zu lassen, hätte Dominik Müller oder Paul Fiedler bei einer Doppelchance in der 46. Minute das 5:2 gemacht – die Chance, das Spiel zu gewinnen wären groß gewesen. So aber gaben die Duisburger die einzige Zwei-Tore-Führung des Spiels wieder aus der Hand und kassierten schließlich 74 Sekunden vor dem Ende das 6:6, ehe im Penaltyschießen nur die Lüdenscheider trafen und gewannen.

So ist die Chance, die Play-offs zu erreichen weiterhin da, aber neben den eigenen Ergebnissen auch von denen der Rhein-Main Patriots abhängig. Die konnten übrigens am Samstag nicht beim Spitzenreiter in Essen antreten. Die Rockets meldeten einen Einbruch in ihre Kabine und mussten daher das Bundesliga-Spiel absagen.

Tore: 0:1 (10:03) Hall (Otters/3-4), 1:1 (11:19) Pfaff (Fiedler/4-3), 2:1 (15:24) Thum (Petry), 2:2 (22:08) Ortwein (Bruch), 3:2 (44:29) Loch (Fiedler/4-3), 4:2 (45:11) Petry (Lenz), 4:3 (46:41) Uedickoven (Heckmann), 4:4 (47:11) Otters (Stein/4-3), 5:4 (52:10) Könning (Lenz/4-3), 5:5 (54:50) Seuster (Nördershäuser), 6:5 (56:01) Fiedler, 6:6 (58:46) Bruch (Stein), 6:7 (60:00) Hall (entscheidender Penalty). Strafen: 2 + 5 (Neuhausen), Lüdenscheid 8.