Ducks frustriert in der Schweiz

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Der Europapokal ist derzeit nicht der Lieblingswettbewerb des Skaterhockey-Bundesligiten Duisburg Ducks. Vor einem Jahr war in Großenbaum im Viertelfinale Schluss – und diesmal war es im schweizerischen Delemont nicht anders. Allerdings waren die Enten stinksauer über die Leistung der zum Teil überforderten Unparteiischen.

Das Viertelfinale wurde zum „Skandalspiel”, so Trainer Manfred Schmitz Das war passiert. Duisburg erzielt gegen die Hallamshire Hornets aus Großbrtitannien das 1:0. Dann gibt es eine Strafe gegen den Hornets-Keeper. Seit dieser Saison ist die Regel mit der im Eishockey identisch. Der Goalie muss nicht auf die Strafbank. Das scheint sich nicht bis zu den Unparteiischen herumgesprochen zu haben. Die schickten den Torhüter aufs Sünderbänkchen. Der Ersatzkeeper kommt rein und Duisburg erhöht auf 2:0. „Und danach brach hier das Chaos aus”, so Schmitz. Rund 20 Minuten lang diskutierten die Offiziellen mit den Schiedsrichtern. Und Kapitän Sascha Wilson bekam die Info, dass das Spiel eventuell angefechtet werden könnte, sollte Duisburg gewinnen.

So weit kam es gar nicht mehr. „Die Jungs waren derart nervös, dass sie völlig außer Tritt kamen. So gewann Hallamshire das Spiel verdient.” Am Ende reichte es nur zum Spiel um Platz sieben. Bei 7:2 gegen die Red Dragons Altenberg (Österreich) schossen sich die Ducks den Frust von der Seele. Denn zuvor waren die Hoffnungen groß, schließlich gelang beim 7:3 gegen die Bienne Seelanders (Schweiz) in der Vorrunde eine Glanzleistung.

Tore: Bak (7), Kevin Wilson (6), Tim Schmitz (4), Patrick Schmitz, Kindler (je 3), Latocha, Weichelt, Sascha Wilson (je 2), Nagat, Müller, Czajka.

Ergebnisse: Vorrunde: Marsjanie Opole 6:1, Bienne Seelanders 7:3; Zwischenrunde: Copenhagen Vikings 3:3, Red Dragons Altenberg 3:4; Viertelfinale: Hallamshire Hornets 2:4; Platzierungsspiel: Vesterbro Starz 4:4 / 2:4 i.P.; Spiel um Platz 7: Red Dragons Altenberg 7:2. (the)