Ducks feiern verdienten Sieg gegen Augsburg9:4 für Duisburg

Ducks feiern verdienten Sieg gegen AugsburgDucks feiern verdienten Sieg gegen Augsburg
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Zentner schob nach: „Das war kein Fünf-Tore-Spiel.“ Aus Sicht des Schwaben nachvollziehbar, hatte seine Mannschaft nach 20 Minuten doch mit 2:1 geführt. Doch die Wahrheit geht wohl eher in die andere Richtung. Wären die Ducks im ersten Drittel aufgrund des missglückten Saisonstarts nicht so verkrampft gewesen, hätten sie dieses Spiel wohl eher noch deutlicher gewonnen.

„Wir wollen uns so schnell wie möglich aus diesen Regionen verabschieden“, sagte Ducks-Trainer Dominik Müller. Mit einem konzentrierten Auftritt wie dem in den mittleren 20 Minuten sollte das auch gelingen: Mit 6:0 ging dieser Abschnitt an die Ducks, die den nicht immer sicheren TVA-Goalie Joe Järvinen nun auch regelmäßig mit Schüssen eindeckten. „Das war ungeheuer wichtig, dass wir ab dem zweiten Drittel immer wieder den Abschluss gesucht haben“, erklärte daher auch Patrick Schmitz, ebenfalls Ducks-Trainer. Müller ergänzte: „Wir haben im ersten Drittel einfach unsere Beine nicht bewegt.“ Die Folge davon: Augsburg ging zweimal in Führung. Schmitz: „Wir haben in dieser Phase so gespielt wie in Augsburg. Die Niederlage im Hinspiel war völlig unnötig.“

Doch im zweiten Drittel wurde schnell klar, dass der Erfolg der Ducks nie in Gefahr geraten würde. Bis zur Spielmitte hatten die Duisburger bereits einen 6:2-Vorsprung herausgeschossen; mit 7:2 ging es gar in die zweite Pause. Doch Augsburg gab nicht auf – und die Enten träumten zu Beginn des letzten Drittels. Ein Überzahltor der Gäste nach 25 Sekunden. Und nur weitere 23 Sekunden später wurde Augsburgs Alexander Giersig nicht entscheidend gestört – und schon stand es nur noch 7:4. Doch es dauerte nur eine halbe Minute, ehe eine Kombination von André Ehlert und Paul Fiedler das 8:4 brachte – die endgültige Entscheidung.

„Das erste Drittel war eher verhalten, aber das zweite war ganz gut“, sagte Ducks-Stürmer Pascal Behlau, der die wichtigen Tore zum 3:2 und 4:2 erzielte. „Uns war klar, dass Augsburg im letzten Drittel noch einmal kommen würde. Aber wir haben auf die beiden Gegentore gut reagiert.“ Müller kündigte an in der Trainingswoche vor dem anstehenden Heimspiel gegen Lüdenscheid am Powerplay arbeiten zu wollen. Dort haperte es tatsächlich. Lob gab es für die Unterzahlformation – denn in der Schlussphase überstanden die Ducks eine fünfminütige Phase mit einem Mann weniger souverän.

Tore: 0:1 (2:24) Nies (Luther), 1:1 (10:46) Petry (Trede), 1:2 (19:45) Gläsel (Dotterweich/4-3), 2:2 (21:15) Linde (Thum), 3:2 (23:02) Behlau, 4:2 (27:54) Behlau (Petry), 5:2 (29:36) Neuhausen (Fiedler), 6:2 (29:58) Fiedler, 7:2 (34:45) Trede (Petry), 7:3 (40:25) Gläsel (Giersig/4-3), 7:4 (40:48) Giersig (Dotterweich), 8:4 (41:19) Fiedler (Ehlert), 9:4 (49:40) Loch. Strafen: Duisburg 8 + 5 (Marten), Augsburg 10.