Ducks erzwingen Spiel drei

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Knapp war es – wenn es nach der regulären Spielzeit geht. Da stand es noch 3:3. So ging es also über 80 statt nur 60 Minuten. Und dann war es doch eine klare Angelegenheit. Mit 7:4 (1:1, 1:0, 1:2, 4:1) nach Verlängerung setzten sich die Duisburg Ducks im zweiten Play-off-Viertelfinalspiel der Skaterhockey-Bundesliga beim TV Augsburg durch und bügelten so die 2:3-Niederlage in Partie Nummer eins aus. Nun fällt die Entscheidung am kommenden Freitag im alles entscheidenden dritten Aufeinandertreffen.

Am Ende schienen die Enten den entscheidenden Tick mehr Kraft zu haben – und das, obwohl Duisburgs Trainer Manfred Schmitz nur mit zwei Reihen spielen ließ. „Wir hätten die Partie schon in der regulären Spielzeit entscheiden müssen“, so der Coach. Denn viele Chancen ließen die Gäste ungenutzt. „Patty hätte das Ganze alleine entscheiden können“, sagte der Trainer über seinen Sohn. So vergab der Nationalspieler sogar einen Penalty in der Anfangsphase. Immerhin glich er die Augsburger Führung aus; Sebastian Czajka brachte die Enten im Mittelabschnitt in Front.

Spannend blieb die Partie dennoch. Denn in der 53. Minute verpasste der TVA den Ausgleich, als den Schwaben die Latte im Weg stand. Kzrt danach markierte Dominik Müller das 3:1. Alles klar? Fast schien es so. Doch Augsburg kam durch einen Doppelschlag in der 57. und 58. Minute ins Spiel zurück und erzwang damit die Overtime. Das war dann jedoch die Zeit der Duck, die mit vier Treffern in Folge zum zwischenzeitlichen 7:3 zügig die Weichen auf Sieg stellten. Erst kurz vor dem Ende kamem die Gastgeber doch noch zur Ergebniskosmetik.

„Angesichts der Tatsache, dass wir nur mit zwei Reihen gespielt haben, war die Leistung sensationell“, verteilte Schmitz ein Kollektivlob. Das Spiel hatte die nötige Play-off-Härte. Überhart wurde es kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit, als Sascha Wilson Glück hatte, bei einem Kniecheck keine schwere Verletzung davon getragen zu haben. „Wir waren von Anfang an, waren bissiger und wollten den Sieg“, so Schmitz. Dass das vor einer Woche eben nicht so war, war der Hauptgrund für die Niederlage.

Auch das Duell zwischen Schwabmünchen und Essen, in dem der Halbfinalgegner des Siegers der Partie zwischen Duisburg und Augsburg ermittelt wird, geht ins dritte Spiel.

Tore: Sebastian Czajka (2), Patrick Schmitz, Dominik Müller, Gordon Kindler, Kevin Wilson, Manuel Ningel. (the)