Ducks einen Tick besser

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Mit einem 5:7 (2:2, 0:3, 3:2) gegen die Duisburg Ducks verabschieden sich die Rostocker Nasenbären in die kurze Sommerpause der Skaterhockey-Bundesliga.

Standesgemäß mit dem Tourbus des DEL-Clubs EV Duisburg „Die Füchse“ schwebten die Ruhrpottenten am späten Samstagmittag in Rostock ein und Manfred Schmitz konnte auf fast drei Reihen zurückgreifen. Bei den Gastgebern, die heute auf den gesperrten Ronny Schneider verzichten mussten, blieb es ebenso bei lediglich elf Feldspielern, sooft man beim Aufwärmen auch nachzählte, sodass wiederholt keine drei Blöcke an den Start gehen konnten. Dafür legten die Hausherren allerdings sehr engagiert los und kamen bereits in der zwölften Spielminute durch eine sehenswerte Einzelleistung von Jürgen Brümmer zum 1:0. Leider antworteten die Gäste postwendend und glichen durch Mike Nagat (14.) aus, der glücklich verwandelte, und zogen durch Kevin Wilsons Treffer in Überzahl (17.) gar mit 2:1 in Front. Erneut sorgte eine Einzelaktion für einen Nasenbären-Treffer, als David Hördler am schnellsten schaltete und Mario Säs im Tor der Gäste zum 2:2-Ausgleich überwinden konnte.

Im zweiten Drittel war dann vor allem eines auffällig – den aufopferungsvoll kämpfenden Nasenbären klebte ein wenig das Abschlusspech am Schläger, wohingegen die technisch und läuferisch überlegenen Ducks ihre Chancen zumeist zu nutzen wussten. Gleich nach dem Wiederbeginn war erneut Mike Nagat zur 3:2-Führung für seine Farben erfolgreich (24.) und etwa zur Hälfte der Spielzeit erhöhte Kevin Wilson (31.) nach schönem Solo dann auf 4:2 für den Vizemeister. Als dann keine drei Minuten später Sebastian Schneider mit seinem Schlagschuss gar einen Drei-Tore-Vorsprung herausschoss, schien den Nasenbären der Zahn gezogen und man trollte sich mit 2:5 in die Drittelpause.

Im Schlussabschnitt sahen die gut 100 Zuschauer, die trotz des tollen Wetters den Weg in die Tschaikowski-Straße gefunden hatten, dass die Nasenbären zumindest nicht kampflos untergehen wollten und trotz der tropischen Temperaturen auf dem Court noch einmal die letzten Kräfte mobilisierten. Schon in Minute 44 tankte sich Christian Herrmann in Unterzahl unwiderstehlich durch die Enten-Defensive und verkürzte zum 3:5 und als dann Hördler mit seinem zweiten Treffer am heutigen Abend (48.) gar den unmittelbaren Anschluss zum 4:5 besorgte, schien die Partie wieder offen. Mit seinem Doppelpack und den Treffern sechs und sieben für die Ducks zerstörte Markus Bak (51./52.) dann jedoch die Träume der Rostocker Anhängerschaft auf ein spätes Unentschieden, als er zunächst Felix Thomas anschoss und der Ball doch noch den Weg hinter die Torlinie fand und dann einen Freistoß zum 7:4 verwandelte. Auch Nasenbären-Kapitän Paepkes Treffer zum 5:7 und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines fünften Feldspielers vermochte der Partie dann keine entscheidende Wendung mehr zu geben und so hieß es am Ende, zwar knapp aber verdient, 5:7 für die Gäste aus dem Ruhrgebiet.

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