Dritter Sieg im dritten Spiel

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Zu Beginn entwickelte sich auch ein Duell auf Augenhöhe. Atting machte läuferisch ordentlich Druck und kam auch zu einigen Chancen. Das erste Tor allerdings verbuchten die Hausherren. Alex Kinderknecht zimmerte den Ball ins rechte Kreuzeck (6.). Nikolai Schultis erzielte dann in Überzahl unter Mithilfe des Attinger Goalies Rott gleich in seinem ersten Zweitligaspiel seinen ersten Treffer, als der Ball in hohem Bogen ins Tor segelte (9.). Als spielentscheidend sollte sich dann die Phase in Folge des 2:0 herausstellen. Während die Gäste eine fast vierminütige Überzahl nicht zu nutzen wussten, machten es die Beasts auf der anderen Seite besser. Dank der mehr als überflüssigen Strafen, die die Gäste ab der 13. Minute nahmen, durften die Beasts bis zur Pause Powerplay üben, und sie taten dies auch recht erfolgreich. Raphael Diebold und Marc Keller schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 4:0. Fabian Hillmeier hatte durch ein Frustfoul an Keller eine Fünf-Minuten-Strafe erhalten und den Beasts somit das dauerhafte Powerplay ermöglicht. Alleine Diebold und Kinderknecht hatten noch zahlreiche Chancen, das Spiel schon früher zu entscheiden, doch fehlte es an Genauigkeit und Konsequenz im Abschluss.

Gleich nach Wiederbeginn schickte Keller Kinderknecht mit einem feinen Pass auf die Reise und der ließ sich nicht lange bitten und verlud den mittlerweile eingewechselten Torwart Heitzer zum 5:0 (21.). Doch immer, wenn die Gäste zu viert agieren konnten, zeigten sie ihre Klasse und machten den Gastgebern das Leben schwer. So auch in der 27. Minute, als sie in Überzahl mehrere Großchancen hatten, aber entweder an Keeper Müller scheiterten oder einfach das Tor nicht trafen. Kaum komplett, war es wieder Kinderknecht, der von der Strafbank kommend das 6:0 erzielte. (29.) Nun rückten langsam die Schiedsrichter in den Blickpunkt. Nach einem weiteren unnötigen wie bösen Foul durfte Prasch dann mit einer Spieldauerstrafe duschen gehen. Die folgende fünfminütige Überzahl – unterbrochen von einer Strafe gegen Marco Schultis – nutzten die Beasts dann für die Tore sieben bis neun durch Diebold, Tim Schultis und erneut Kinderknecht. (36.) Atting kam kurz vor Schluss dann durch Kuhnle (39.) im Powerplay und Hillmeier nach einem Konter (40.) noch zu zwei Treffern.

Die Unparteiischen sorgten dann auch dafür, dass es im Schlussabschnitt unterhaltsam blieb. Nach dem 10:2 durch Kinderknecht (41.) spielte ständig eine Mannschaft mit mindestens einem Mann weniger, was natürlich Chancen auf beiden Seiten nach sich zog. So konnte Hillmeier (46. und 48.) den inzwischen eingewechselten Heiko Hallmann im Tor der Beasts bezwingen, der sich beim zweiten Treffer noch eines Attinger Rollschuhs im Unterleib erwehren musste, was seinen Arbeitstag jäh beendete. Als in der 49. Minute Liebl sogar das 10:5 erzielte, schien das Spiel nochmal kippen zu können. Doch Diebold erstickte mit dem 11:5 in der 52. Minute die Bayerischen Hoffnungen.

Unrühmlicher Höhepunkt dann in der 53. Minute, als Nikolai Schultis unglücklich mit dem Attinger Goalie zusammenstieß und sich daraus eine kleine Keilerei entwickelte. Auch hier zeigten die Schiedsrichter wenig Fingerspitzengefühl und belegten sowohl Patrick Spitz, der sich, festgehalten von einem Referee, von Tobias Wolf verhauen lassen musste, beide Kontrahenten mit einer Matchstrafe. Hier hätten es fünf Minuten auf beiden Seiten durchaus getan. Die Situation mit 2 gegen 2 Feldspielern auf dem Platz mutete dann doch komisch an. Hockey wurde dann auch noch gespielt, beide Teams kamen jeweils noch zu einem Tor, Kuhnle traf zum 11:6 (56.) und Marc Keller setzte herrlich bedient von Kevin Robert den Schlusspunkt zum 12:6-Endstand.