Dritte Saisonniederlage in Folge

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Bei der Neueröffnung der Horkesgath-Arena gab es für den Crefelder SC eine bittere 6:8 (2:0, 1:5, 3:3)-Niederlage in der Skaterhockey-Bundesliga gegen die Rockets Essen.

Mit einer großen Hockey-Party wurde am vergangenen Samstag die völlig renovierte Horkesgath-Arena in Krefeld eröffnet. Den zahlreichen Zuschauern wurde ein attraktiver Großspieltag präsentiert. Als Highlight sollten, nach der Vorstellung der Skating Bears, die ersten Punkte auf dem Konto des Erstliga-Teams erscheinen. Fast 500 begeisterte Zuschauer waren bereit für die Heimpremiere in der 1. Bundesliga. Immer noch muss Coach Georg Haas verletzungsbedingt auf wichtige Akteure verzichten. Dafür gab es ein vielumjubeltes Wiedersehen mit Eishockey-Profi Andre Huebscher und Jan Lankes.

Das Spiel begann verheißungsvoll. Die Bears spielten im ersten Drittel abgeklärt und überlegen. Nach 20 Minuten stand es durch Tore von Wasja Steinborn und Jan van de Sand folgerichtig 2:0. Das Ziel, drei Punkte in der Bärenhöhle zu behalten, schien schon fast erreicht. Doch die Rockets machten ihrem Namen alle Ehre. Knapp vier Minuten brauchten sie, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. 2:3 der Zwischenstand. Die Bears kamen dann zum verdienten 3:3-Ausgleich. Doch den zweiten Spielabschnitt konnten die Essener für sich verbuchen. So stand es 3:5 aus Sicht der Bears. Zu diesem Zeitpunkt konnte man schon erahnen, dass es schwer sein würde, den ersten Saisonsieg perfekt zu machen.

Im letzten Drittel mobilisierten die Krefelder all ihre Kräfte. Aber trotz hochkarätiger Chancen stand den Rockets am Ende das Glück zur Seite. Darüber hinaus brachte der Essener Torhüter die Krefelder Stürmer zur Verzweiflung und war mit Abstand der beste Akteur seines Teams. Nachdem die Rockets mit 7:3 in Führung gegangen waren, konnte Jan Lankes auf 4:7 verkürzen. Kurz darauf netzte Sebastian Sdun zum 5:7 ein. Das berühmte Fünkchen Hoffnung keimte auf. Doch im Gegenzug stellten die Essener den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Trainer Georg Haas nahm seinen Goalie Steffen Müller zugunsten eines fünften Feldspielers aus dem Tor. Aber außer der Ergebniskorrektur von Stürmer Jens Meinhard zum Endstand von 6:8, kam nichts Zählbares mehr zu Stande.