Drei Spieler gehen – Polok neuer Rockets-Trainer

Rockets verlieren zum Bundesliga-AuftaktRockets verlieren zum Bundesliga-Auftakt
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Drei raus, einer rein:

Die Skaterhockey-Bundesliga-Herren der SHC Rockets Essen haben sich von gleich drei

Spielern gertrennt, dafür aber einen neuen Trainer hinzu

gewonnen. Ab sofort ersetzt der ehemalige polnische

Eishockey-Nationalspieler Christian Polok den bisherigen Coach

Matthias Michalowicz. „Es war von vorneherein abgesprochen, dass

Matthias nur übergangsweise den Posten besetzt, bis wir einen

geeigneten Kandidaten gefunden haben“, erklärt der

SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher und erklärt, dass der

Wechsel an der Bande keinesfalls überraschend kommt.

Der 54-jährige

Polok ist in der Essener Sportszene beileibe kein Unbekannter.

Bereits 1982 kam Polok als Eishockey-Profi zum EHC. Und nach einigen

weiteren Stationen in Deutschland kehrte Polok schließlich nach

Essener zurück. Hier war er von 2000 bis 2007 als hauptamtlicher

Nachwuchs-Trainer beim ESC Moskitos aktiv. „Christian Polok verfügt

über eine 30-jährige Erfahrung. Wir hoffen, dass er bei uns

der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist“, erklärt

Thomas Böttcher. „Moskitos-Trainer Jari Pasanen hat ihn uns

wärmstens empfohlen. Und wir hoffen, dass wir gemeinsam in

dieser Saison noch die Plyoffs erreichen können.“

Sein erstes Spiel als

neuer Trainer der Raketen erlebt Christian Polok am kommenden

Samstag. Beim Auswärtsspiel bei den Rostocker Nasenbären

werden allerdings gleich drei Spieler fehlen. Denn Andreas Klein,

Teaun Hazewinkel und Ian Goddard haben den SHC verlassen. So kehrt

Andreas Klein nach zwei Jahren bei den Raketen zu seinem Heimatverein

bei den Fireballs Sterkrade nach Oberhausen (2. Bundesliga) zurück.

Dort möchte er wieder eine tragendere Rolle spielen. Und bei den

niederländischen Nationalspielern Teun Hazewinkel und Ian

Goddard hat die Entfernung zu ihrem Wohnort von mehr als 200

Kilometern ein regelmäßiges Training unmöglich

gemacht.

„Wir bedanken uns

herzlich bei allen Dreien für ihren Einsatz und wünschen

ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Thomas Böttcher

und unterstreicht damit die freundschaftlichen Trennungen.