Dramatik pur! Deutschland ist zum achten Mal EuropameisterSkaterhockey-EM

Dramatik pur! Deutschland ist zum achten Mal EuropameisterDramatik pur! Deutschland ist zum achten Mal Europameister
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Danach knubbelten sich die deutschen Spieler auf dem Feld und feierten ausgiebig diesen Erfolg. Das ISHD-Team setzte sich damit zum achten Mal seit Einführung der Skaterhockey-EM im Jahr 1997 die europäische Krone auf.

„Das war ein ganz starkes Spiel. Richtig geil. Ich bin völlig begeistert“, freute sich der aus Duisburg stammende Bundestrainer Manfred Schmitz riesig über den Erfolg. Denn der Coach hatte viel gewagt. Aus disziplinarischen Gründen hatte er die Nationalmannschaft völlig umgebaut. Skepsis kam auf, ob die Mannschaft überhaupt konkurrenzfähig sei. Sie war es – und wie! Denn die deutsche Mannschaft gewann alle sechs Turnierspiele, die aufgrund der wenigen Teilnehmer mit dreimal 15 Minuten gestoppter Zeit erstmals durchgängig mit fast regulärer Spielzeit durchgeführt wurden. Von der Qualität des Turniers machte sich auch Karsten Mende, Manager der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey-Liga, ein Bild. Sein Sohn Jonas ist einer der drei Nationalkeeper – und machte im Finale ein starkes Spiel. Bester Torschütze der deutschen Mannschaft war Fabian Lenz. „Die haben alle gestaunt, wer das war. Fabi hat das richtig gut gemacht“, sagte Schmitz über das große Talent aus Duisburg, das neun Tore erzielte.  Kevin Wilson (Duisburg), Robin Weisheit (Köln) und Tim Linke (Iserlohn) wurden zudem ins Allstar-Team des Turniers gewählt.

Im Halbfinale hatte Deutschland mit 7:2 (3:0, 1:2, 3:0) gegen Großbritannien durch Tore von Kevin Wilson (2), Paul Fiedler, David Weisheit, Sebastian Schneider, Robin Weisheit und Pascal Poerschke gewonnen.  Ohnehin war bemerkenswert, dass sich gleich 13 verschiedene Spieler der deutschen Nationalmannschaft die 43 Tore im gesamten Turnierverlauf geteilt haben: Fabian Lenz (9), Robin Weisheit (7), Tim Linke, David Weisheit, Kevin Wilson, Pascal Poerschke (je 4), Sebastian Schneider (3), Paul Fiedler, Marco Hellwig (je 2), Sebastian Miller, Hannes Ressel, Florian Nies und Tobias Stöckhardt.

Die Abschlussplatzierung:
1. Deutschland
2. Schweiz
3. Dänemark
4. Großbritannien
5. Österreich