Doppelwochenende im NordenRhein-Main Patriots

Doppelwochenende im NordenDoppelwochenende im Norden
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Geht man am Samstag um 17 Uhr zwar als klarer Favorit in die Partie gegen das Tabellenschlusslicht Bremerhaven, fehlen aufgrund der Tatsache, dass man am Samstag zum ersten Mal aufeinandertrifft jedoch sämtliche Erfahrungswerte gegen die Norddeutschen. In der vergangenen Saison stand das Team noch in Liga zwei und stieg in die Bundesliga auf. Mit nur einem Punkt aus den bisher acht Spielen stehen die Whales am Tabellenende, welches sie natürlich schnellstmöglich verlassen wollen. „Für uns ist in Bremerhaven alles neu. Die Anreise, das Spielfeld und natürlich auch der Gegner. Auch die Ergebnisse der letzten Spiele sagen im Skaterhockey bekanntlich nichts über einen Gegner aus. Das macht die Aufgabe für uns nicht leichter. Wir werden wie auch in jedes andere Spiel voll konzentriert und fokussiert in diese Aufgabe gehen und versuchen das Spiel so zu unseren Gunsten zu entscheiden“, so Trainer Patric Pfannmüller. Schlüssel zum Erfolg kann in diesem Spiel auch das Power Play der Hessen werden, hat Bremerhaven mit aktuell 18,5 Strafminuten pro Spiel deutlich mehr als die Patriots auf dem Konto. Zu achten ist am Samstag zudem auf die Lütjen-Brüder. Mit zehn Punkten ist Dennis Lütjen bester Scorer der Whales, Bruder Benet belegt mit 9 Punkten Platz 2. Auch das Bremerhaven die beiden letzten Heimspiele gegen Meister Augsburg (5:8) und Rostock (6:7 n.P.) nur knapp verloren geben musste, zeigte das sie nun in der 1. Bundesliga angekommen sind. Doch Nervös braucht man aufgrund dieser Informationen nicht zu werden, kann Trainer Patric Pfannmüller am Wochenende was die Spielerdecke betrifft nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Andreas Behrens, der nach wie vor am Pfeifferschen-Drüsenfieber laboriert, wird nicht zur Verfügung stehen. Und weiß man von der in dieser Saison neu errungen eigenen Auswärtsstärke.

Nur 23 Stunden später steigt dann das Spiel bei den Bissendorfer Panther. Mit 21 Punkten belegen die Niedersachen zurzeit Platz fünf in der Tabelle und stehen sechs Punkte besser da, als die Patriots, die aktuell den siebten Platz inne haben.

Die Erinnerungen an die Niedersachsen sind aus dem letzten Jahr nicht die besten. Unterlag man Auswärts recht deutlich mit 1:7, war man zu Hause über lange Strecken des Spiels die bessere Mannschaft führte auch zu Beginn mit 2:0, doch ein starker Danny Sellmann im Tor der Panther und mangelnde Chancenverwertung bedeutete am Ende mit 3:8 eine weitere Niederlage. Die Bilanz der Patriots gegen Bissendorf ist daher mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen negativ. Bissendorf ist somit neben Köln das einzige Team gegen welches die Rhein-Main Patriots bisher spielten und noch keinen Pflichtspielsieg erringen konnten. „Wenn man das hört, sollte es Motivation für meine Jungs genug sein. Wir haben den Anspruch uns in der Liga weiter zu etablieren und Schritt für Schritt näher an die Top Vier heranzukommen. Da ist ein Erfolg gegen Bissendorf auch irgendwann erforderlich. Dass wir Auswärts spielen macht die Sache nicht leichter, aber ich sehe uns definitiv nicht Chancenlos“, so ein gelassener Patriots-Coach. In der Aufstellung wird das Trainerteam nach dem Pokalerfolg gegen Bad Friedrichshall vom letzten Sonntag erneut nicht viel ändern. „Die Reihen spielen sich immer besser ein. Was in den letzten Spielen lediglich etwas gefehlt hat ist das Glück im Abschluss, aber das kann man nicht erzwingen. Daher bin ich mit der Zusammenstellung recht zufrieden und sehe keinen Grund etwas umzustellen“, so Pfannmüller zum Thema Aufstellung.