Doppelter Einsatz für die ChiefsUedesheim trifft auf Assenheim und Bissendorf

Doppelter Einsatz für die ChiefsDoppelter Einsatz für die Chiefs
Lesedauer: ca. 1 Minute

Am kommenden Wochenende sind die Uedesheim Chiefs mal wieder doppelt im Einsatz. Am Samstag spielt man um 18.30 Uhr bei den Rhein-Main Patriots, am Sonntag erwartet man um 17 Uhr die Bissendorfer Panther im „Chiefs Garden“.

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf könnte es ein ganz wichtiges Wochenende für die Neusser werden. „Sechs Punkte und wir haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun“, weiß auch Verteidiger Sascha Drehmann. Die Möglichkeit auf zwei Siege besteht definitiv.

Denn die Patriots taumeln derzeit wie ein angeschlagener Boxer durch die Liga. Nicht weniger als vier Spieler sind derzeit gesperrt, dazu kommt eine Hand voll Verletzungen – der Kader der Hessen ist derzeit ähnlich ausgedünnt wie der der Chiefs vor vier Wochen. In der Tabelle spiegelt sich das im letzten Platz wider.

Siege gab es in 2015 bisher nur gegen die Rams und gegen Köln. Zuletzt kassierte man jedoch fünf Duschen in Folge. Das Hinspiel in Uedesheim war hart umkämpft, aber am Ende doch ein deutlicher 9:5-Sieg für die Chiefs. Letztes Jahr unterlagen die Neusser zwar mit 1:3 in Assenheim, beste Erinnerungen gibt es jedoch aus der Saison 2013: damals gewann man zweimal gegen die Hausherren (in Liga und Pokal) und machte auch den Pokalsieg dort fix.

Mit den Panthern aus Bissendorf kommt dann Sonntag ein anderes Kaliber nach Uedesheim. 25 Punkte hat die überwiegend junge Truppe bereits gesammelt, darunter auch beim 4:1 Heimspielerfolg gegen Uedesheim. Dieses Spiel war nur eines von zuletzt 6 Heimspielen der Panther in Folge. Am Samstag spielen die Niedersachsen dann noch zu Hause gegen Essen.

Besagtes 1:4 mit einer absoluten Rumpftruppe kann den Chiefs jedoch nur Mut machen. Lange war das Spiel offen, erst am Ende gingen die Kräfte aus und damit die Punkte verloren. In den letzten beiden Jahren gelangen zudem knappe Heimsiege gegen die Panther, die in Markus Köppl (19) und Sebastian Miller (16) zwei ganz gefährliche Knipser im Aufgebot haben.

Bei den Chiefs herrscht spätestens nach dem 10:9 gegen Lüdenscheid am vergangenen Sonntag ein gewisser Optimismus. Man hat gesehen, was geht, wenn man alles in die Waagschale wirft und der Taktik des Trainergespanns vertraut. Dafür, dass auch am Wochenende wieder genug frische Beine zur Verfügung stehen, wird auch wieder ein Block der zweiten Mannschaft sorgen, die ihre Sache zuletzt wunderbar gemacht hat.