Doppelbelastung für die Badgers

Nur nicht „ausrutschen“ wollen die Spaichinger Badgers am Wochenende – sowohl im Heimspiel gegen Merdingen als auch in der dritten Pokalrunde tags darauf in Lüdenscheid. (Foto: Badgers Spaichingen)Nur nicht „ausrutschen“ wollen die Spaichinger Badgers am Wochenende – sowohl im Heimspiel gegen Merdingen als auch in der dritten Pokalrunde tags darauf in Lüdenscheid. (Foto: Badgers Spaichingen)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der HC Merdingen ist für die Kenner in der Skaterhockey-Szene kein unbeschriebenes Blatt. Für die einen eher noch unter dem Namen HC Kollnau bekannt, kreuzte man auch mit der Weinbaugemeinde aus dem Landkreis Breisgau, welche durch den ehemaligen Rennrad-Star Jan Ullrich bekannt geworden ist, die Schläger. Merdingen liegt aktuell auf Tabellenplatz 5, hat jedoch erst ein Saisonspiel absolviert, welches bei Aufsteiger Mannheim mit 3:8 gewonnen wurde. Das es alles andere als ein Selbstläufer werden wird, ist man sich im Dachsbau bewusst, konnten die Merdinger die letzte Saison auf Tabellenplatz zwei, hinter Berhardswald, abschließen.

Trainer, Spieler und Verantwortliche in der Organisation der Badgers, sind sich alle darüber im Klaren, dass nur ein Sieg und die somit verbundenen zwei Punkte für die Primstädter zählt. „Wenn wir weiterhin ein Wörtchen um den Aufstieg in die 1. Liga mitreden wollen, müssen wir jedes Heimspiel gewinnen“, gibt Head-Coach Huber die Marschrichtung klar vor. „Wir wissen um unsere Stärken, speziell zuhause vor unseren tollen Zuschauern, allerdings gilt es in den kommenden Spielen, in der Defensive etwas besser zu stehen. 21 Gegentore in vier Spielen sind zwei bis drei Tore zu viel. Aus einer gesicherten Abwehr heraus schnell in die Offensive umschalten, dass müssen wir noch verstärkt umsetzen“, meint Co-Trainer Manuel Jost.

Die Zuschauer dürfen somit gespannt sein, was sie kommenden Samstag erwartet. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass die Dachse wie gewohnt von Anfang an mit Tempo ins Spiel gehen werden. Mit wie vielen Reihen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar, auch wer im Heimspiel das Tor hüten wird, wird sich erst kurzfristig entscheiden, wollen die beiden Trainer somit den Konkurrenzkampf aufrecht erhalten. „Es stehen 2 schwere Spiele innerhalb nur 19 Stunden auf dem Programm, es wird sich somit keiner über zu wenig Spielzeit beklagen dürfen“, äußert sich Trainer Huber.

Wie bereits erwähnt geht es tags darauf in der dritten Pokalrunde weiter. Bereits um 13 Uhr tritt man dann bei den Sauerland Steel Bulls in Lüdenscheid an. Der Gegner ist ein Unbekannter, jedoch lässt ein Blick auf die Tabelle erahnen, dass es sich um keinesfalls eine unterklassige Mannschaft handelt. Die Steel Bulls belegen nach 4 ausgetragenen Ligaspielen Tabellenplatz zwei mit acht Punkten und somit vier Siegen in der Regionalliga Mitte. „Es wird ein ganz schweres Spiel für uns werden. Wir müssen versuchen, unsere Akkus vom Samstagspiel schnell wieder aufzuladen und die schweren Beine von der langen Auswärtsfahrt abzulegen“, weiß auch Kapitän Marcel Schlotter um die Lage seiner Mannschaft.

„Wir sind gut drauf, alle sind fit und wir freuen uns auf die beiden wichtigen Spiele am Wochenende“, gibt sich Verteidiger Uwe Bisceglia zuversichtlich aus.