Die Wölfe und das Unternehmen „Mia san Bundesliga“IHC Atting

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Lang ist die Vorbereitungszeit nicht. Schon in weniger als vier Wochen startet die Saison für den Erstligaaufsteiger bei den IVA Rhein-Main Patriots im hessischen Assenheim. Die Aufgaben danach werden auch nicht einfacher.

Insgesamt nur sechs Trainingseinheiten, davon ein Freundschaftsspiel am 26. Februar gegen den Zweitligaaufsteiger Deggendorf, stehen dabei auf dem Programm. „Sechs Einheiten sind eigentlich zu wenig, uns wäre es ganz recht gewesen, wenn wir vier Wochen später in die Saison hätten starten können“, sagt der Coach. „Wir müssen daher schnell zu uns finden und unser Spiel wieder reinbekommen.“

Dabei geht es vor allem um eines: Passen, passen, passen. „Das war in der letzten Saison schon unsere Stärke und daran wollen wir anknüpfen“, sagt Amann, der mit den Leistungen im ersten Training schon mehr als zufrieden war. „Es war schon ordentlich Geschwindigkeit da. Für das erste Training hat das wirklich sehr gut ausgesehen. Die Jungs sind alle fit, jetzt müssen wir den Fokus auf unser Spiel legen.“ Der Fitnesszustand dürfte in dieser Saison dabei noch wichtiger werden, denn in der Zwölfer-Liga stehen nicht nur mehr Spiele auf dem Programm, sondern auch längere. Der deutsche Verband führt nun die komplett gestoppte Spielzeit in den beiden höchsten Ligen ein. Das heißt: Ab sofort wird bei jeder Spielunterbrechung die Zeit angehalten. Zuvor lief die Zeit – außer bei Unterbrechungen während Strafen und bei Spielverzögerungen – immer weiter. Die Bruttospielzeit soll sich nach Berechnungen der Offiziellen dabei um rund zehn bis 15 Minuten erhöhen.

Vergrößern wird sich auch der Kader – derzeit plant der Coach mit drei Torhütern und 17 oder mehr Feldspielern. Der eine oder andere Akteur soll in der Testphase noch vorspielen, auch Junior Christoph Wittenzellner soll die Vorbereitung mitmachen und auch einige Neuzugänge sind neben dem bereits fest stehenden Michael Hofmeister noch eingeplant.

Die ersten Spiele werden dabei aber allesamt auf fremdem Terrain ausgetragen: Neun Auswärtsspiele, dann drei Heimspiele, ein Auswärtsspiel und dann die restlichen acht Heimspiele sowie ein „Nachzügler“-Spiel im September gegen Mitaufsteiger Kaarst sieht der Plan vor. Noch nie hat man beim IHC einen derart unglücklichen Spielplan erwischt, der dem engen Rahmenspielplan der ISHD und den schlechten Hallenzeiten des IHC geschuldet ist. Dennoch: „Vielleicht hätte man das eine oder andere Spiel anders legen können, im Juli oder Anfang August beispielsweise“, sagt der Coach. „Aber da müssen wir eben durch. Der März ist für uns somit auch noch so etwas wie Vorbereitung. Alles, was wir da an Punkten holen, ist ein Bonus für uns.“ Am liebsten würde man mit den Bonuspunkten aber schon am 1. März in Assenheim anfangen.