Die richtige Antwort

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Die Liste der kurzfristigen Ausfälle war vor dem Spiel enorm: Max Rejhon ist nach Donnerstag zwar wieder raus aus dem Krankenhaus, aber noch nicht wieder spielfähig. Ebenfalls krank waren Andi Salomonson, David Frerix und Coach Gerry Elesen, der nicht an der Bande stehen konnte sondern das Spiel nur am Telefon verfolgte. Bernd Hausmann, Jan-Philipp Priebsch, Mike Höfgen und Benni Meschke verpassten das Spiel aus beruflichen Gründen. So standen am Ende zweieinhalb Uedesheimer Reihen auf dem Feld, dazu Olli Derigs im Tor. Malte Rütten war sein Backup.

Nach der langen Fahrt kamen die Chiefs denkbar schlecht ins Spiel. Schnell stand es 2:0 für die Hausherren, danach brach auch noch ein Skate von Kapitän Marcel Mörsch. Glücklicher Weise fand rund um die Partie der Junioren-Länderpokal in der Halle der Mammuts statt, und ein leider unbekannter Spieler lieh Mörsch seine Skates, in denen er später noch zur Hochform auflaufen sollte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dem namenlosen Helfer in der Not! Trotz allem ließen sich die Uedesheimer Spieler zu keinem Zeitpunkt hängen, zeigten auch ohne ihren Kapitän Charakter und boten den starken Mammuts Paroli. Mit einem 1:3-Rückstand ging es in die erste Drittelpause. Bereits jetzt hatte sich die Ankündigung von Gerry Elesen bewahrheitet, dass die Hausherren über einige Spitzenspieler verfügen. Wagner, Hägele, Arzt & Co. schossen Keeper Olli Derigs, der erneut zu überzeugen wusste, aus allen Rohren warm.

Im Mittelabschnitt belohnten sich die Chiefs dann mit zwei schnellen Toren für ihren Aufwand und glichen das Spiel zu 3:3 aus. Robert Linke war gegen seine „alte Liebe“ besonders treffsicher und von seinen Ex-Kollegen kaum zu stoppen. Mörsch sah danach wegen Reklamierens gelb, doch das Team fightete wie schon im ersten Drittel für seinen Kapitän und schaffte die erste Führung zum 3:4. Ein Doppelschlag der Mammuts brachte allerdings einen 4:5-Rückstand für Uedesheim vor den letzten 20 Minuten.

Nun galt es, im Schlussdrittel noch mal alle restlichen Kräfte freizusetzen und dagegen zu halten. Was auch mit dem Treffer zum 5:5 gut gelang. Danach wurde es heikel, denn den Mammuts wurde ein Treffer gutgeschrieben, der alles war, aber nicht im Tor. Dieser Umstand stachelte die Chiefs noch mal so richtig an und Stephan Kreuzmann gab mit seinem Treffer zum 6:6 das Signal zur Schlussoffensive. Kapitän Mörsch, der durch den Defekt und die gelbe Karte bisher gut das halbe Spiel nur von draussen bewundern durfte, hatte in dieser Phase noch die meisten Kräfte aller Spieler auf dem Feld und nahm sich der Sache an. Mit einem lupenreinen Hattrick führte Mörsch seinen Mannen in den letzten Minuten zu einen verdienten 9:6-Erfolg und gönnte sich dann auch noch den Schlusspunkt, als er sich wegen Jubelns die zweite gelbe Karte einhandelte und damit für das nächste Spiel gesperrt ist. Nach dem Spiel war nicht nur die Erleichterung bei allen Spielern groß. Vielmehr hat diese Partie auch wieder gezeigt, wie charakterstark das Team ist, und wie man sich auch immer wieder von Rückständen und Niederlagen zurückkämpfen kann. In der Tabelle, wo man weiterhin auf Platz 6 steht, macht sich das noch nicht so stark bemerkbar, aber die Formkurve zeigt aktuell steil nach oben. Für die Chiefs waren folgende Jungs in Schwabmünchen treffsicher: Robert Linke (4), Marcel Mörsch (3), Denis Nimako, Stephan Kreuzmann.

Ihren guten Lauf wollen die Chiefs auch am kommenden Sonntag (3. Juli, 16 Uhr) weiter am Leben halten, wenn die Badgers Spaichingen zu Gast im „Chiefs Garden“ sein werden.


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