Devils weiter in der Erfolgsspur

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Auch das dritte Saisonspiel in der Skaterhockey-Bundesliga konnten die SG Langenfeld Devils für sich verbuchen. In Bräunlingen gingen die Teufel mit einem 7:3 (1:0, 4:0, 2:3)-Erfolg vom Platz.

Das Gastspiel des Aufsteigers in Bräunlingen war für beide Teams ein so genanntes Vier-Punkte-Spiel. Schließlich trafen zwei Mannschaften aufeinander, die als Saisonziel den Klassenerhalt anstreben. Die Hotdogs aus Bräunlingen sind zudem ein altbekannter Konkurrent. Vor drei Jahren stiegen sie zusammen mit Langenfeld in die 1. Liga auf, ein Jahr darauf hielten die Süddeutschen die Klasse während die Teufel den Weg in die 2. Liga antreten mussten. Von vier Partien konnte Langenfeld nur eine für sich entscheiden, in Bräunlingen gewannen die Hausherren stets deutlich. So waren die Hotdogs am Sonntag Favorit.

Ihren Anspruch auf die Favoritenrolle machten die Gastgeber auch umgehend deutlich. Im ersten Drittel spielte Bräunlingen druckvoller und hatte mehr Ballbesitz und Torszenen. Langenfeld steckte jedoch nicht auf und spielte aggressives Forechecking. Die Teufel ließen dem Gegner nur wenig Raum und kämpften mustergültig. Der Lohn war das erste Tor durch Sebastian Schwickart in der elften Minute und somit der eher glückliche Pausenstand von 0:1.

Im zweiten Drittel erhöhte Langenfeld das Tempo und spielte nun aus kontrollierter Defensive nach vorne. Besonders Roberto Maiellaro setzte sich immer wieder durch. Der junge Neuzugang der Devils glänzte durch überragendes Zweikampfverhalten und Antrittsgeschwindigkeit. Die Teufel waren nun den Gastgebern überlegen und verbuchten je zwei Tore durch Jost Henke und Maiellaro. Das Ergebnis von 0:5 zur zweiten Pause konnte man somit als verdient bezeichnen.

Im Schlussabschnitt wollten es die Hotdogs noch einmal wissen und zeigten sich deutlich engagierter. Zwar erzielte Henke zwischenzeitlich das 0:6, doch Bräunlingen warf nun alles in die Offensive. Ein Doppelschlag in der 46. Minute der Gastgeber brachte jedoch wieder Spannung ins Spiel. Ohne den verhinderten Trainer kam auf der Langenfelder Bank zwischenzeitlich Konfusion auf. Erst das 2:7 durch de Giorgi in der 48. Minute brachte wieder die nötige Ruhe in die Reihen der Teufel. Der letzte Treffer der Gastgeber war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Langenfeld zeigte in diesem Spiel die bisher beste Saisonleistung. Besonders herauszuheben sind die beiden Verteidiger Henke und Maiellaro, die insgesamt fünf Tore schossen, sowie Torhüter Jan Braun der abermals einen beruhigenden Rückhalt darstellte.