Devils unterliegen denkbar knapp

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
Lesedauer: ca. 1 Minute

Im ersten Spiel der Play-down-Runde der Skaterhockey-Bundesliga unterlagen die SG Langenfeld Devils gegen die Mendener Mambas mit 6:8 (1:2, 2:2, 3:4).

Eigentlich hatten sich die Devils Wiedergutmachung vorgenommen, denn vor zwei Jahren warf Menden die Teufel aus der 1. Liga. Damals traf Langenfeld in der zweiten Runde der Relegation auf die Mambas, gewann zwar zu Hause, verlor aber deutlich in Menden und stieg somit ab. Von der Wiedergutmachung war Langenfeld am Samstag weit entfernt. Nur sieben Mambas, angeführt von ihrem überragenden Kapitän Pascal Neumann, gewannen gegen 14 Devils. Langenfeld hatte zwar mehr Spielanteile, fing sich aber immer wieder gefährliche Konter ein.

Nach der frühen Mendener Führung glich Kurt de Giorgi aus, ehe die Mambas wieder in Front gingen. Im zweiten Drittel gelang Sebastian Schwickart der erneute Ausgleich und kurzzeitig schien es, als würden die Devils jetzt richtig ins Spiel finden. Die Chancenverwertung Langenfelds war allerdings deutlich schlechter als die der Mambas und in der Verteidigung fanden die Teufel kein Mittel gegen Neumann. Auf zwei weitere Tore der Mendener folgte der Anschlusstreffer von Kay Braun kurz vor der zweiten Pause. Mit 3:4 ging es in das letzte Drittel, in dem die Gäste zunächst auf 5:3 erhöhten. In der darauf folgenden stärksten Phase der Teufel sorgte Moritz Matzkies und Kevin Stein für den Ausgleich. Die Spannung war nun auf dem Höhepunkt. Acht Minuten vor dem Schluss Musste der starke Torhüter der Teufel, Jan Braun, erneut hinter sich greifen, ehe Giacomo Cannoni das viel umjubelte 6:6 erzielte. 30 Sekunden vor dem Ende wollten die Devils zu viel. Die sehr offensiv stehenden Langenfelder wurden einmal mehr von Pascal Neumann ausgekontert und Menden jubelte. Devils-Coach Schütt wechselte vor dem anstehenden Bully seinen Torhüter zugunsten eines fünften Feldspielers ein und ging aufs Ganze. Die Mambas gewannen jedoch das Bully, und durch einen Treffer ins leere Tor somit auch das Spiel. Beim Rückspiel in einer Woche wird die Langenfelder mit Sicherheit keine leichtere Aufgabe erwarten, denn Menden gilt als heimstark. Die Teufel werden sich deutlich steigern müssen, um in Menden zu bestehen und somit ein drittes Spiel (dann wieder in Langenfeld) zu erzwingen.