Devils müssen nochmals nachsitzen

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Nachdem die Langenfeld Devils am Samstag mit 4:7 (3:4, 0:2, 1:1) auch das zweite Play-down-Spiel bei den Menden Mambas verloren haben, müssen die Teufel nun in der zweiten Relegationsrunde mit dem Zweitligisten Badgers Spaichingen um den Platz in der 1. Skaterhockey-Bundesliga kämpfen.

Nach der knappen Heimspielpleite aus der letzen Woche standen die Teufel bereits im zweiten Spiel gegen Menden mit dem Rücken zur Wand. Die Motivation in der Mannschaft war jedoch auf hohem Niveau und das Team von Thomas Schütt reiste guter Dinge und selbstbewusst ins Sauerland. In den ersten zehn Minuten setze Langenfeld dies auch auf dem Platz um und starteten sehr dynamisch. Belohnt wurden die Teufel für ihr engagiertes Auftreten durch Tore von Roberto Maiellaro (7.) und Kevin Stein (9.). In der Folge standen die Devils dann allerdings wieder vermehrt vor den Problemen aus dem Hinspiel. Die Offensive war zwar stets bemüht und erspielte sich Chancen die aber nur selten wirklich gefährlich waren. In der Defensive gelang es trotz achtbarer kämpferischer Leistung nicht, Marcel Broze und vor allem Pascal Neumann in den Griff zu bekommen. Trainer Schütt ließ Neumann in Manndeckung nehmen, der überragende Techniker Neumann überforderte die jeweiligen Teufel mit dieser Aufgabe und war an fünf der sieben Treffer beteiligt. Zudem waren auch die anderen Mambas an diesem Samstag deutlich besser als noch im Hinspiel. So hatte Langenfeld zwar insgesamt mehr Spielanteile, bei Ballbesitz der Gastgeber wurde es jedoch immer brandgefährlich. Folglich erzielten die Hausherren drei Tore in folge (12., 15., 17.). 40 Sekunden vor der ersten Pause glich Moritz Matzkies zum 3:3 aus, 20 Sekunden später erzielte Neumann im Fallen die erneute Führung für Menden, die sie von da an nicht mehr aus der Hand gaben.

Auch im zweiten Drittel starteten die Devils gut – Zählbares sollte dabei aber nichts herauskommen, es schien als kämpfte Langenfeld gegen Windmühlen. Die Teufel brachten viele Schüsse in Richtung Tor, allerdings gingen die meisten daneben oder genau auf die Schienen des Torhüters oder seiner Vorderleute. Vor dem Langenfelder Tor hingegen kam es zu einigen guten Chancen von Menden. Devils Keeper Lutz Kaufmann, der eine hervorragende Leistung an diesem Abend zeigte, war im Mitteldrittel zweimal machtlos und musste hinter sich greifen (33., 38.).

Mit 6:3 ging es in das letzte Drittel. Auch hier versuchten die Teufel mit allen Mitteln den Anschluss zu finden, es fehlte allerdings weiter am Quäntchen Glück. Die Hoffnung schwand nach und nach. Nachdem Menden in der 55. Minute auf 7:3 erhöhten war allen klar, dass die Mambas einmal mehr zu stark für die Teufel waren. Das 7:4 in Überzahl, Sekunden vor dem Schluss, erzielt durch Giacomo Cannoni, war nur noch Ergebniskosmetik. Menden hält somit verdient die Klasse und Langenfeld muss in die nächste Runde der Relegation. Dort wartet mit Spaichingen (Zweiter der 2. Bundesliga Süd) eine aufstrebende Mannschaft aus dem östlichen Schwarzwald. Im letzten Jahr konnten die Devils beide Spiele gegen die Süddeutschen gewinnen. Die Termine der beiden Spiele (gespielt wird im Hin- und Rückspiel-Modus) stehen noch aus.