Devils landen souveränen Pflichtsieg

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Am Sonntag gewannen die Langenfeld Devils auch das Rückspiel in der Skaterhockey-Bundesliga gegen die Hotdogs Bräunlingen überraschend deutlich mit 10:1 (3:0, 4:1, 3:0). Während Langenfeld zuletzt vier Spiele in Folge verloren hatte, punkteten die Tabellennachbarn Kollnau und Düsseldorf. Somit war Langenfeld auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht und das Spiel gegen den Achten aus Bräunlingen wurde zur Pflichtaufgabe für den Kampf um den Klassenerhalt.

Die teilweise hohen Niederlagen der Teufel der letzten Wochen drückten ein wenig auf die Moral. Da kam die Teilnahme an einem internationalen Turnier in Eindhoven dem Trainer Thomas Schütt gerade recht. Obwohl nur ein Platz im Mittelfeld heraussprang, rückte die Mannschaft mit viel Spaß näher zusammen. Mit dem Schwung aus den Niederlanden präsentierten sich die Teufel am Sonntag mustergültig als Einheit.

Schnell war klar, dass für die Gäste aus Süddeutschland an diesem Tag nichts zu holen war. Schon im ersten Drittel wirkten die Bräunlinger müde, nur elf Hotdogs standen 18 Devils gegenüber. Die Teufel agierten konzentriert in der Defensive und spielfreudig im Angriff. Moritz Matzkies (3.), Sebastian Schwickart (16.) und Kevin Stein (20.) brachten die ersten Tore im ersten Drittel. Im zweiten Drittel machte Langenfeld schnell alles klar, Jost Henke erzielte in der 22. Minute das 4:0. Das zwischenzeitliche 4:1 sorgte nicht wirklich für Aufregung, denn Langenfeld war zu diesem Zeitpunkt drückend überlegen. Ein weiteres Tor von Matzkies sowie ein Doppelschlag von Giacomo Cannoni bauten die Führung auf 7:1 aus. Auch im Schlussabschnitt konnten die Hotdogs den Hausherren nicht viel entgegensetzten. Dass sich nur noch Kurt de Giorgi sowie Matzkies und Stein mit je einem weiteren Treffer in die Torschützenliste eintragen konnten, lag an einigen unnötigen Strafzeiten, die die Teufel jedoch unbeschadet überstanden.

Letztlich war der Sieg auch in dieser Höhe verdient für die Langenfelder. Der volle Kader war an diesem warmen Sonntag Garant für den Erfolg gegen die wenigen Bräunlinger, die überraschend harmlos agierten und nicht an vergangene Leistungen in Langenfeld anknüpfen konnten. Besonderes Lob in den Reihen der Devils gebührt dem Torhüter Jan Braun, der fehlerlos blieb, sowie Moritz Matzkies, der in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls starken Kevin Stein für fünf Tore sorgte. In der Tabelle (durch den direkten Vergleich bereinigt) liegen die Teufel nun wieder vor Düsseldorf und Kollnau auf Platz fünf. Betrachtet man den Restspielplan wird jedoch schnell klar, dass es in diesem Jahr denkbar knapp zugehen wird. Um zumindest den sechsten Platz (direkter Verbleib in der 1. Bundesliga) halten zu können, werden weitere Punkte von Nöten sein. Dabei setzten die Teufel besonders auf das nächste Heimspiel gegen den HC Kollnau nach der Sommerpause.

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