Devils feiern zweiten Sieg in Folge

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Die SG Langenfeld Devils gewannen am Sonntag mit 9:7 (3:3, 2:3, 4:1) gegen die Dragons Heilbronn. Nach dem Sieg gegen Düsseldorf ist Langenfeld mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen der Saisonstart in die 1. Skaterhockey-Bundesliga Süd mustergültig gelungen.

In den ersten Minuten wirkten beide Mannschaften noch nervös. Nach dem frühen Tor der Gäste glich De Giorgi schnell aus. Prompt folgte die erneute Führung der Dragons. SGL-Trainer Schütt reagierte und brachte in der zehnten Minute Richter, Heimann und Besken. Die drei dankten es dem Trainer mit einem Doppelschlag, der die Teufel ins Spiel brachte. Von nun an war das Spiel sehr schnell und von beiden Seiten kampfbetont. Die gut 100 Zuschauer sahen zwar kein technisch hochklassiges Hockey, aber dennoch eine ansehnliche Partie, die von der Spannung, der Dynamik und dem Kampfgeist beider Teams lebte. Langenfeld spielte aggressives Forechecking und erarbeite sich so viele Chancen. Heilbronn hingegen versuchte immer wieder über ihre Spielmacher, vor allem über Michael Häfele, den besten Spieler der Dragons, kontrolliert aufzubauen. Zu oft gelang es Häfele, die Deckung der Devils zu umgehen, um so bis vor das Tor der Langenfelder zu gelangen. Sascha Stand gab als Schlussmann der Devils jedoch den nötigen Rückhalt.

Nachdem Langenfeld bis zur Hälfte des Spiels durch eben solche Durchbrüche mit 3:5 in Rückstand geraten war, folgte die beste Phase der Teufel. Heimann und Kay Braun sorgten für den Ausgleich, ehe die Teufel erneut den Ball aus dem eigenen Netz holen mussten. Tore von Beilstein, Maiellaro und Matzkies zu Beginn des Schlussdrittels brachten den Devils jedoch endlich die verdiente Führung zurück.

Eine über weite Strecken nicht ganz faire Begegnung fand ihren Tiefpunkt, als sich in der 53.Minute zunächst Häfele nach einem Zusammenstoss mit Kay Braun am Knie verletzte (Häfele musste im Krankenhaus behandelt werden, Braun erhielt eine Fünf-Minuten-Strafe) und später Thomas Beilstein von einem gegnerischen Schläger im Gesicht getroffen wurde. Die aufgeplatzte Augenbraue führte jedoch zu keiner Ahndung der Gegner durch die Unparteiischen die insgesamt „nur“ 37 Strafminuten (Langenfeld 15, Heilbronn 22) verteilten.

In der Schlussphase fehlte den Dragons somit der entscheidende Lenker. Nur einen weiteren Treffer konnten sie in der langen Überzahl erzielen, ehe Matzkies mit seinem Tor in der 57. Minute den Sieg unter Dach und Fach brachte. Die Frustbewältigung der Gäste in den letzten drei Minuten brachte die Devils sogar in eine 4:2-Überzahl die jedoch nichts Zählbares brachte. Vielleicht wird sich diese Nachlässigkeit nach dem Rückspiel rächen, denn bei Punktgleichheit ist der direkte Vergleich entscheidend. So bleibt auch nach dem zweiten Spiel der Teufel der größte Ansatzpunkt für den Trainer das Überzahlspiel, das weiter unterdurchschnittlich ist.