Devils auch zu Hause ohne Sieg

Devils starten ins UnbekannteDevils starten ins Unbekannte
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Das hoffnungsvoll erwartete erste Heimspiel der Langenfeld Devils wurde für die Teufel zeitweise zum Debakel. Die Devils unterlagen den Berlin Buffalos in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord mit 10:12 (2:5, 2:4, 6:3).

Vor drei Wochen ging es gegen die Hauptstädter noch denkbar knapp zu. Ein wenig Pech, auch mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, führte zu einer 8:9-Niederlage. Die Teufel waren sich vor dem Rückspiel sicher Wiedergutmachung betreiben zu können – zu Unrecht, wie sich schnell herausstellen sollte. Der Start ins erste Drittel verlief noch hoffnungsvoll, nach fünf Minuten brachte Maurice Gladbach die Teufel in Führung. Die Berliner fanden allerdings zunehmend ins Spiel während Langenfeld immer schlechter wurde. Der volle Kader der Teufel (16 Feldspieler) präsentierte sich völlig uneingespielt. Das Spiel war ideenlos, in allen Situationen machten sich mangelnde Absprachen und individuelle Fehler bemerkbar. Die Spieler spielten wie ein wild zusammen gewürfelter Haufen. So fiel es Trainer Thomas Schütt nach fünf Gegentreffern, denen die Teufel nur ein Tor durch Kruber entgegensetzen konnten, nicht schwer, die Reihen zum zweiten Drittel umzubauen.

Der erhoffte frische Wind durch neue Spieler blieb allerdings aus. Im Mittelabschnitt waren die Devils über weite Strecken gnadenlos unterlegen. Berlin erarbeitete sich Chancen am Fließband und erzielte vier Tore innerhalb von zehn Minuten. Mit dem 2:9 zur Mitte des Spiels war Langenfeld dabei noch gut bedient. Von nun an ließ Schütt nur noch acht seiner 16 Spieler aufs Feld. Berlin nahm mit der komfortabelen Führung im Rücken einiges an Ehrgeiz und Tempo aus dem Spiel. Doch selbst gegen die lockere Spielweise der Buffalos sahen die Teufel oft wie Anfänger aus. Mit viel Glück überstanden die Devils zehn Minuten ohne weitere Gegentore. In dieser Phase spielten sich die acht Teufel langsam ein. De Giorgi und Maiellaro brachten durch ihre beiden Treffer kurz vor dem Drittelende einen Funken Hoffnung zurück in die Reihen der Devils.

De Giorgi und Henke erzielten zu Beginn des letzten Drittels zwei weitere Treffer. Als diese Tore kurz darauf durch zwei Tore der Hauptstädter zum 6:11 beantwortet wurden, war endgültig klar, dass Langenfeld den Buffalos nicht gewachsen war. In den zehn verbleibenden Minuten versuchten die Teufel zumindest die gut 100 Zuschauer etwas versöhnlicher zu stimmen. Berlin hatte ein wenig die Lust verloren und traf nur noch ein weiteres Mal. Auf der anderen Seite betrieben Jener, Cannoni (2) und Maiellaro durch ihre Tore Ergebniskosmetik.