Deutschland ist zum zehnten Mal EuropameisterISHD-Auswahl verteidigt Skaterhockey-Titel

Deutschland ist zum zehnten Mal EuropameisterDeutschland ist zum zehnten Mal Europameister
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Das Team von Bundestrainer Manfred Schmitz verteidigte damit den Titel aus dem Jahr 2014. Mittendrin im Jubel: Paul Fiedler und Lars Neuhausen von den Duisburg Ducks.

Zum Auftakt des Turniers in Opatja, Kroatien langten die Deutschen so richtig zu. Gegen EM-Neuling Ukraine feierte die ISHD-Mannschaft einen 19:1-Kantersieg. Bereits im zweiten Gruppenspiel musste das Team jedoch eine überraschend deutliche 3:7-Niederlage gegen Großbritannien quittieren. Es folgte allerdings wieder ein deutliches 9:1 gegen die Niederlande. Mit diesem Erfolg hatte sich die deutsche Mannschaft für die Zwischenrunde der besten Vier qualifiziert und damit die Chance gesichert, direkt ins Halbfinale zu springen. Doch das Team verpasste den dafür notwendigen zweiten Gruppenplatz, weil die Spiele gegen Dänemark (2:3) und die Schweiz (0:2) verloren gingen. Im nötigen Qualifikationsspiel ging es erneut gegen die Niederlande – diesmal wurde es beim 11:1 sogar noch deutlicher.

Spannung pur dann im Titelfinish: Nach der Vorrundenniederlage rangen die Deutschen das britische Team mit 6:5 nach Penaltyschießen nieder, ehe es zum ewigen Duell mit der Schweiz kam. Auch hier gelang die Revanche und die Deutschen gewannen mit 4:3 nach Penaltyschießen. Als Torhüter Jonas Mende den letzten Versuch der Eidgenossen abgewehrt hatte, knubbelten sich die Spieler an der Bande und feierten ausgelassen den zehnten Titelgewinn seit Einführung des Wettbewerbs 1997. Dritter wurde Großbritannien vor Dänemark. Dahinter platzierten sich Kroatien, die Niederlande, Österreich und die Ukraine.

„Wir sind anfangs nicht so richtig in Tritt gekommen, aber das war aufgrund des Modus ehrlich gesagt auch nicht so wichtig“, sagte Bundestrainer Manfred Schmitz. „Wir haben uns auf den Sonntag fokussiert und da stimmte dann alles“, freute sich der aus Duisburg stammende Coach.

Folgende Spieler gewannen den Titel: Lukas Fettinger (8 Tore + 9 Vorlagen), Robin Weisheit (5+6), Paul Fiedler (4+4), Maximilian Nies (4+4), Kai Esser (3+5), Sebastian Miller (6+1), André Bruch (5+2), David Weisheit (2+4), Simon Arzt (2+3), Lars Neuhausen (2+3), Sebastian Schneider (2+3), Pascal Neumann (3+1), Lars Wegener (3+0), Tim Linke (2+0), André Ehlert (1+1), Oliver Dotterweich (1+0), Jonas Mende, Jonas Mohr, Patrick Schenk.