Deutscher Meister eine Nummer zu groß

Deutscher Meister eine Nummer zu großDeutscher Meister eine Nummer zu groß
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Auf den frühen Treffer der Hausherren (2.) durch Dotterweich antworteten die Niddataler durch Steven Töteberg (7.) prompt. Auch die erneute Führung der Augsburger von Gläsel konnten die Wetterauer noch im ersten Spielabschnitt durch erneut Steven Töteberg in der 19. Spielminute nach schönem Pass von Christian Unger egalisieren. Eine starke Leistung der Patriots bis zu diesem Zeitpunkt.

Im zweiten Drittel hatten  erneut die Augsburger den besseren Start. Erneut war es Dotterweich, der eine Unachtsamkeit in der Niddataler Hintermannschaft zum 3:2 ausnutzte. Knapp drei Minuten später erhöhte Topscorer und Nationalspieler Lukas Fettinger auf 4:2. Doch die Patriots in dieser Phase noch nicht geschlagen setzten nach und kamen 40 Sekunden später in Überzahl zum 4:3 Anschlusstreffer durch Jan Barta. Es war erneut Fettinger, der, den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung, herstellte. Konzentration ging den Patriots mehr und mehr verloren und auch die Abstimmung war nur noch Phasenweise zu erkennen. Dies nutzt ein Spitzenteam wie Augsburg gnadenlos aus und so war es wiederum Oliver Dotterweich, der das Ergebnis zu Gunsten der Fuggerstädter weiter ausbaute. 6:3 nach 35. gespielten Minuten. Die Patriots versuchten noch mal heranzukommen, was auch anfänglich zu funktionieren schien. Nach 38 Minuten war es erneut Jan Barta, der in Überzahl auf 6:4 verkürzte. Doch ein weiterer Stellungsfehler besorgte 20 Sekunden vor der zweiten Pausensirene noch das 7:4 durch Stefan Gläsel. Mit dieser Führung für Augsburg ging es in den Schlussabschnitt.

Es schien nach einer reinen Formsache für den Meister. Die Patriots mit zunehmender Spielzeit sichtlich immer unkonzentrierter bauten die Hausherren  das Ergebnis weiter aus. Lediglich  ein Treffer von Yannick Wehrheim stand gegen sechs Tore des TV Augsburg, der am Ende mit 13:5 seinen zweiten Heimsieg der Saison feierte. „Natürlich hat Augsburg verdient gewonnen und ist gerade zu Hause eine Macht, aber wir haben in den ersten 20 Minuten das umgesetzt, was wir hier spielen wollten, und hielten so das Spiel offen. Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer lange Zeit ein knappes Spiel“, so Trainer Patric Pfannmüller nüchtern. Auf die Frage woran es gelegen hat antwortete er. „Um aus Augsburg etwas mitnehmen zu können, musst du 60 Minuten absolut konzentriert spielen. Dies ist uns leider nur 30 Minuten geglückt.  Dass wir nicht mitspielen oder gar das Spiel gestalten können, das war uns klar, doch es waren genau diese Konzentrationsschwächen, die uns am Ende des zweiten Drittels auf die Verliererstraße  gebracht haben.“ Nach nun zwei Punkten aus drei Spielen spricht man aber nicht von einem Fehlstart bei den Patriots. „Man muss sehen gegen wenn wir gespielt haben. Beide Niederlagen waren Auswärts und zudem beim aktuellen Deutschen Meister und Vizemeister. Dem gegenüber steht ein Heimsieg über Lüdenscheid, einem direkten Konkurrenten um die Play-off-Teilnahme. Realistisch waren aus diesen drei Spielen zwei Punkte und die haben wir geholt“, so Pfannmüller gelassen. 

Am Samstag sind um 19 Uhr die Rockets Essen zu Gast in Assenheim.