Desolates Mitteldrittel bringt Niederlage in AugsburgSechs Gegentore in fünfminütiger Unterzahl

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Dabei begann das Spiel recht verheißungsvoll für die Eagles. Gegen die Fuggerstädter spielte man zunächst auf Augenhöhe. Torchancen auf beiden Seiten waren zu verzeichnen, doch die Goalies blieben zunächst Sieger. Auch die ersten Unterzahlsituationen überstanden beide Mannschaften schadlos. Erst kurz vor Ende des Auftaktdrittels fielen die ersten Treffer.  Augsburg besorgte mit einem platzierten Flachschuss die 1:0 Führung (19.). Gabriel Hildebrandt glich zwar nur wenige Sekunden später  zum 1:1 aus, doch der TVA antwortete postwendend zur 2:1-Führung.

Augsburg hatte auch den besseren Start in den Mittelabschnitt. Mit einem Doppelschlag bauten sie die Führung auf 4:1 aus (25., 26.). Doch Kaarst kam zurück ins Spiel. Zunächst vergab Dietrich zwar einen Penalty, machte es in der anschließenden Überzahl allerdings besser und belohnte seine Farben mit den 2:4-Anschlusstreffer in der 32. Minute. Doch die Fuggerstädter hatten wieder die passende Antwort parat und stellten nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Trainer Georg Otten versuchte ein Zeichen zu setzen und wechselte den Torwart. Doch auch Richard Steffen war machtlos und musste das sechste Tor der Gastgeber hinnehmen. Daraufhin folgten die spielentscheidenden Szenen. Eine fünfminütige Überzahl nutze der Europapokalsieger mit seinem starken Powerplay zu sechs Toren in Folge. Die Hälfte der Treffer fiel noch Ende des Mittelabschnitts, die restlichen drei Tore zu Beginn des dritten Drittels.

Trotz des mittlerweile deutlichen 2:11-Rückstandes zeigten die Eagles Kampfgeist und wahrten ihr Gesicht. Fehlte in den ersten vierzig Minuten noch das letzte Quäntchen Glück beim Torabschluss, so trafen die Crash Eagles Kaarst nun nach Belieben. Innerhalb von zehn Minuten wurden fünf Tore erzielt, der Vorsprung schmolz bis zur 55. Spielminute auf 11:7. Hildebrandt, Dietrich, Mackenstein, Surges und Bleyer trugen sich in die Torschützenliste ein. Augsburg gefiel das Aufbäumen der Eagles überhaupt nicht und setzte den Schlusspunkt zum 12:7 und 13:7 im Powerplay.

Für die Crash Eagles Kaarst geht es nach dem Pfingstwochenende weiter im Ligaalltag, wenn man am 30. Mai gegen ein weiteres Schwergewicht der Liga antreten muss. Die Samurai Iserlohn stellen sich in der Kaarster Stadtparkhalle vor.

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