Derbysieg gegen die Rams

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Mit 5:3 (1:1, 3:1, 1:1) haben die Uedesheim Chiefs am Sonntag gegen die Düsseldorf Rams

in der Skaterhockey-Bundesliga gewonnen und sich damit ein wenig für die derbe Packung in Schwabmünchen rehabilitiert. Rund 200 Zuschauer im „Chiefs Garden“ sahen ein von Beginn an packendes Derby, in dem sich die Chiefs und die bisher in diesem Jahr noch sieglosen Rams keinen Zentimeter Raum schenkten und den Gegner früh attackierten.

Christoph Clemens brachte die Chiefs früh in Front, als er in Überzahl zu einem Solo ansetzte und am Ende Patrick Arnold im Tor der Rams gekonnt ausguckte (1:0 / 5.). Die Rams zeigten sich wenig beeindruckt vom frühen Rückstand und kämpften sich zurück ins Spiel. Das aggressive Forechecking der Chiefs griff weitestgehend und Chancen für den Gast aus Düsseldorf blieben Mangelware. Dennoch konnte Raphael Scheu in der 14. Minute einen Pass von Sebastian Kühn zum Ausgleich ins Netz der Chiefs weiterleiten (1:1). Da auch die Rams defensiv gut standen, hatten die Chiefs Probleme, ihr Kombinationsspiel nach vorne aufzuziehen. Ein Doppelschlag zu Beginn des zweiten Drittels sorgte für die Vorentscheidung des Spiels. Die Chiefs nutzten auch die zweite sich bietende Überzahlmöglichkeit, Marcel Mörsch spielte zum freistehenden Christoph Clemens, der seinen zweiten Treffer am heutigen Tag markierte (2:1 / 22.). Nur 40 Sekunden danach nutzte Marcel Handrich eine Unachtsamkeit in der Rams- Defensive und netzte zum 3:1 ein (23.).

Die Chiefs machten den Laden hinten nun verstärkt dicht, standen gut und brachten auch

knappe zwei Minuten mit nur zwei Feldspielern schadlos über die Runden. Aus dem Spiel

heraus kamen die Gäste kaum zu ernsthaften Torchancen, nutzten dann aber ein gewonnenes

Bully vor dem Uedesheimer Tor, um doch nochmal ranzukommen. Kevin Sieg zog unmittelbar

nach Bullygewinn ab und traf exakt ins Kreuzeck zum 3:2 (32.). Die Chiefs scheiterten in der

Folge gleich zweimal nur knapp an der Latte, ehe Bastian Remer auf Zuspiel von Heiko

Schmidt mit einem platzierten Flachschuss die beruhigende 4:2-Pausenführung herstellte (38.).

Unglücklicher Weise musste Nationalverteidiger Patrick Komor die Partie früh im zweiten Drittel

verlassen, nachdem er von einem harten Schuss am Handgelenk getroffen wurde.

Im Schlussdrittel sorgte Sebastian Muhs mit einem schnellen Treffer für klare Verhältnisse.

Pawel Michalowski hatte seinen Nebenmann schön freigespielt und Muhs traf flach zum 5:2

(44.). In der Folge blieb das Spiel ohne größere Höhepunkte. Jerome Bonin markierte schließlich das 5:3 (58.).