Derby unter besonderen VoraussetzungenUedesheim und Kaarst kämpfen um Klassenerhalt

Derby unter besonderen VoraussetzungenDerby unter besonderen Voraussetzungen
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Derbys sind bekanntlich immer brisant. Das Spiel der Uedesheim Chiefs in Kaarst am kommenden Samstag (18.15 Uhr) ist allerdings auch sportlich von höchster Bedeutung, denn nur der Sieger der Partie wird sich ein wenig Luft im Abstiegskampf der Skaterhockey-Bundesliga verschaffen können und den Gegner damit in noch größere Probleme stürzen.

Voller Selbstvertrauen wird sicherlich keine Mannschaft auflaufen können. Kaarst tritt mit der Empfehlung von fünf Niederlagen an, die Chiefs haben letztes Wochenende zwei Mal verloren und sind noch dabei, die historische Pleite gegen Bissendorf zu verarbeiten. Warum ab Mitte des Spiels alles desolat in die falsche Richtung lief, ist noch nicht geklärt.

Dennoch muss die Mannschaft das Spiel schnell abhaken und nach vorne schauen. Mit einem Sieg in Kaarst könnte man nicht nur drei Punkte einfahren, sondern auch den direkten Vergleich gewinnen. Denn nach dem knappen Shootout-Sieg im Hinspiel (9:8) wird der Sieger von Samstag definitiv den besseren direkten Vergleich haben. Und bei aktueller Punktgleichheit beider Teams könnte dieser Fakt in der Endabrechnung nochmal interessant werden.

Die Revanche für’s Hinspiel gelang den Eagles im Pokal-Viertelfinale, als es erneut über die volle Distanz ging, aber mit dem besseren Penaltyschützen auf Kaarster Seite. Die Bilanz der letzten Saison sei hierbei noch am Rande erwähnt: Uedesheim blieb damals punktlos.

Was den Kader der Chiefs für Samstag angeht, stellt sich die Mannschaft mehr oder weniger von selbst auf. Für Dennis Kobe (erneut Ellbogen) und Jerome Bonin (erneut Schulter) ist die Saison verletzungsbedingt gelaufen. Gleiches gilt für Andri Salomonson, der sich am letzten Wochenende die Hand gebrochen hat.

Da zudem weitere Akteure urlaubs- und beruflich bedingt ausfallen, werden Marcel Mörsch und Daniel Benske den zuletzt schon nahezu gewohnten Mini-Kader zur Verfügung haben. Da allerdings in letzter Zeit mehrfach Jungs aus der zweiten Mannschaft ausgeholfen und überzeugt haben, wird es auch am Samstag wieder ähnlich laufen, um drei Reihen aufbieten zu können.

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