Derby-Niederlage gegen Essen

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Ein Beinbruch war sie nicht, die erste Saisonniederlage des Skaterhockey-Meisters Duisburg Ducks. Wohl aber ärgerlich – weil die Rockets Essen das Ruhrderby in der Halle Süd völlig verdient gewonnen haben. Am Ende stand ein 3:5 (1:2, 0:2, 2:1) aus Sicht der Enten zu Buche. „Wer 40 Minuten lang kein Hockey spielt, muss sich nicht wundern, dass er verliert”, fand Trainer Manfred Schmitz klare Worte.

Die sonst üblichen Duisburger Tugenden zeigten die Essener. Sie kämpften, sie rackerten, waren in den Zweikämpfen deutlich präsenter – während die Ducks zwei Drittel lang vor allem eines waren: schlafmützig. Ständig fällten die Spieler ihre Entscheidungen fiel zu spät, wurde der Ball zu lange gehalten, wurden zu spät überhaupt erst die Zweikämpfe gesucht. Sorgte das Essener Forechecking ohnehin schon für genug Druck, erhöhten die Duisburger den sogar noch selbst. Durch eklatante Abspielfehler, die auch zu Gegentoren führten. Wie beispielsweise das Vertändeln des Balls von Sebastian Czajka direkt vor dem 0:1. Dass die Ducks auch Pech im zweiten Drittel hatten, als Gordon Kindler und Sascha Wilson den Pfosten trafen, ist geschenkt. Denn auf der anderen Seite hätte Essens Kapitän Andy Pfaff längst für klare Verhältnisse sorgen können.

Erst in den letzten 20 Minuten drehten die Ducks zumindest etwas auf und kamen so zum Anschluss. Erst fälschte Dominik Müller einen Schuss von Sascha Wilson (der im ersten Abschnitt das 1:1 markiert hatte) zum 2:4 ab (44), ehe Sebastian Czajka den Ball zum 3:4 in die Maschen feuerte (47.). Alle weiteren Versuche verpufften jedoch, sodass Marc-André Otten alles klar machte, als er in der 57. Minute einen schön vorgetragenen Konter nach Vorarbeit von Danny Albrecht im Duisburger Tor unterbrachte.

Tore: Sascha Wilson, Dominik Müller, Sebastian Czajka.

Tags darauf landeten die Enten beim Tabellenletzten, den Ahauser Maidy Dogs, einen 8:2 (1:1, 3:0, 4:1)-Pflichtsieg. „So hatte ich das erwartet. Auf diesem Untergrund ist kein gutes Hockeyspiel möglich”, so Trainer Manfred Schmitz. Dazu kam die Hitze. „Das war schon okay so.”

Tore: Kevin Wilson, Schneider (je 2), Tim Schmitz, Sascha Wilson, Wilken, Latocha. (the)

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